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Gerechtes Remis mit vielen Toren

Peter Stöger musste sich mit seinem neuen Club 1. FC Köln am Samstag in einem Testspiel im Rahmen des Trainingslagers in Windischgarsten gegen Josko Ried mit einem 3:3 (1:3) begnügen.

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Die Treffer der Oberösterreicher in der Partie in Bad Wimsbach erzielten Robert Zulj (27.) und Rene Gartler (34., 41./Elfmeter), für die Deutschen trafen Thomas Bröker (16.), Dominic Maroh (49.) und Kacper Przybylko (70.).

Für die Rieder war das Spiel gegen den deutschen Zweitligisten ein Härtetest vor dem Pflichtspielauftakt am 12. Juli im ÖFB-Samsung-Cup bei SC Bregenz. Aber auch die Kölner hatten sich für das erste Testspiel im Trainingslager einiges vorgenommen. „Der Trainer erwartet, dass wir das, was wir trainiert haben, auch umsetzen. Wir wollen einen guten Eindruck machen und den Fans, die mitgereist sind, ein schönes Spiel bieten“, hatte Torhüter Timo Horn zuvor angekündigt.

FC Köln Trainer Peter Stöger

APA/EXPA/Roland Hackl

Stöger sah eine flotte Partie mit sechs Treffern

Neuer Coach setzt auf 4-3-3

Stöger ließ wie bereits bei den Testspielen gegen die deutschen Clubs Troisdorf (6:0) und Münster (2:2) mit seinem favorisierten 4-3-3-System beginnen und sah auch die frühe Führung seiner Mannschaft. Dieser Rückstand ließ die Rieder mutiger nach vorne spielen. Nach einer Freistoßhereingabe stieg Robert Zulj höher als die Kölner Hintermannschaft und erzielte mit einem Kopfball den 1:1-Ausgleich. Köln-Goalie Horn hatte ebenso wie beim 1:2 in der 34. Spielminute keine Abwehrchance. Nach einer Hereingabe traf Gartler aus kurzer Distanz zur erstmaligen Führung und verwertete danach auch einen Elfer nach einem Foul von Horn.

Nach der Pause bestimmten die Gäste das Spiel. Nach dem Anschlusstreffer durch Maroh wäre Oliver Kragl aber beinahe das 4:2 gelungen, doch er vergab aus aussichtsreicher Position. Für den Endstand sorgte dann Przybylko. Die Kölner hatten zudem noch einige weitere Chancen, es blieb aber beim leistungsgerechten Unentschieden.

Unschöne Szenen nach Spielende

Überschattet wurde die Partie von Handgreiflichkeiten von Fans nach dem Spielende. Stöger verurteilt dieses Verhalten: „Meiner Wahrnehmung nach ging die Eskalation von Ried-Anhängern aus. Aber wie auch immer: Gewalt hat im Fußball überhaupt nichts verloren. Es ist schade, dass unser erster Test hiervon überschattet wurde, zumal das Spiel selbst friedlich und freundschaftlich abgelaufen ist. Ich hatte den Eindruck und hoffe, dass keine Unbeteiligten zu Schaden gekommen sind.“

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