Spektakuläres Sprint-Finale
Der Brite Christopher Froome hat die 100. Tour de France gewonnen. Der Kapitän vom Team Sky erreichte am Sonntag auf der 21. und letzten Etappe über 133,5 Kilometer von Versailles nach Paris das Ziel mit dem Hauptfeld und holte sich damit den Gesamtsieg vor dem Kolumbianer Nairo Quintana. Den letzten Tagessieg sicherte sich im Massensprint auf der Champs Elysees der Deutsche Marcel Kittel.
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Kittel feierte damit seinen vierten Tagessieg bei der diesjährigen Tour. Froome geht als zweiter britischer Toursieger nach Bradley Wiggins, der im Vorjahr gewann, in die Geschichte der Frankreich-Rundfahrt ein. Den dritten Gesamtplatz belegte der Spanier Joaquin Rodriguez. Kittel siegte zum Abschluss der Tour beim Flutlichtfinale in Paris vor seinem Landsmann Andre Greipel und dem Briten Mark Cavendish.

APA/AP/Laurent Rebours
Marcel Kittel jubelte beim Flutlichtspektakel
Sprint-Trikot an Sagan
Damit gab es den sechsten Etappensieg für die deutschen Radprofis bei der diesjährigen Tour, womit die Einstellung des Rekordes aus dem Jahr 1977 gelang. Beim prunkvollen Finale auf der Champs Elysees, zum ersten Mal eine Abendveranstaltung unter Flutlicht, hatte Kittel am Ende der letzten Tour-Kilometer das größere Stehvermögen gegenüber Greipel und Cavendish.
Auch am Sprint-Trikot fuhr Cavendish wie im Vorjahr vorbei. Das begehrte Kleidungsstück in Grün sicherte sich wie 2012 der Slowake Peter Sagan. Das gepunktete Trikot für den besten Bergfahrer und das Weiße für den besten Nachwuchsmann ging an Quintana, der auf 2.800 Meter Höhe aufwuchs und deshalb gewisse Ausdauervorteile gegenüber der Konkurrenz hat.
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