100 Millionen und Real-Talent?
Ungeachtet der Verpflichtung des spanischen Teamstürmers Roberto Soldado durch Tottenham Hotspur geht das Tauziehen um den von Real Madrid umworbenen „Spurs“-Superstar Gareth Bale weiter. Real-Coach Carlo Ancelotti bestätigte, man sei in Gesprächen mit Tottenham.
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
Für den Waliser werden die Spanier allerdings erneut einen Transferrekord aufstellen müssen. 2009 hatte man für Cristiano Ronaldo 94 Millionen Euro an Manchester United bezahlt. Der „Guardian“ meldete am Donnerstag, dass „Spurs“-Boss Daniel Levy bereit wäre, Bale aus seinem Vertrag zu lassen, wenn Real 100 Millionen Euro überweist und zudem Alvaro Morata nach London abgibt.
Der 20-jährige Stürmer gilt in Madrid als eines der größten Talente. Bei der U21-EM sicherte er sich zuletzt den „Goldenen Schuh“. Bei Real glaubt man, Morata könne Spaniens zukünftige Nummer 9 werden. Von so einem Akteur werden sich die „Königlichen“ auch für Bale wohl nur sehr schwer trennen können.
Soldado wechselt von Valencia zu Tottenham
Die Verpflichtung Soldados vermeldete Tottenham als praktisch fix. „Wir freuen uns, dass wir uns mit Valencia auf einen Wechsel verständigen konnten“, meldete der Fünfte der abgelaufen englischen Premier League am Donnerstag auf seiner Website. Einzig die medizinische Untersuchung des 28-Jährigen stehe noch aus. Am Freitag soll der Stürmer einen Vierjahresvertrag unterschreiben.
Soldado hatte in der vergangenen Saison in 46 Einsätzen 30 Treffer für Valencia erzielt. Elfmal trug er bisher das spanische Nationaltrikot, auch beim Confederations Cup gehörte er zum Aufgebot der Spanier. Zur Ablösesumme machte Tottenham keine Angaben, englische Medien berichteten aber von rund 30 Millionen Euro. Noch nie haben die Londoner so viel Geld für einen Spieler bezahlt. Erst vor kurzem hatte man mit den knapp 20 Millionen Euro für den Brasilianer Paulinho von Corinthians Sao Paulo einen Vereinsrekord aufgestellt.
Links: