Knaller hofft auf Reduzierung
Admira-Trainer Walter Knaller traf die Nachricht am Montagnachmittag während des Mannschaftstrainings „völlig aus heiterem Himmel. Es hat keinerlei Andeutungen gegeben“, erklärte der 55-jährige Kärntner im Gespräch mit der APA.
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„Unverständlich, unbegreiflich“, lauteten die ersten Reaktionen des Chefcoachs der Niederösterreicher. Knaller hofft nun natürlich, dass über den Weg des Einspruchs die Strafe reduziert wird. „Momentan sind wir schon traurig, denn wir sind sportlich gut unterwegs und in den vergangenen Wochen immer besser geworden“, meinte Knaller.
Bangen um Klassenerhalt
Er fügte aber optimistisch hinzu: „Ich gehe davon aus, dass einiges aufgeklärt wird und es in der Berufung eine Besserung gibt. Wir müssen abwarten, wie tragisch es dann wirklich wird.“ Die Admira-Kicker müssen nun rasch wieder den Kopf frei bekommen, denn bereits am Samstag wartet das Heimmatch gegen Grödig.
„Wir müssen Charakter zeigen. Ich gehe davon aus, dass sich vom Zugang und Einsatz der Spieler nichts ändern wird. Das war eine Entscheidung auf dem grünen Tisch. Wir sind für die Leistungen auf dem grünen Rasen verantwortlich“, sagte Knaller. Sollte das Urteil aufrecht bleiben, würde es aber laut Knaller wohl den Verlust der Klassenzugehörigkeit bedeuten. Knallers Nachsatz: „Aber ich habe im Fußball schon sehr viel erlebt.“
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