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Olympiasieger überwindet 6,16 Meter

Olympiasieger Renaud Lavillenie hat den Uralt-Weltrekord der Stabhochsprunglegende Sergej Bubka übertroffen. Der Franzose überquerte am Samstag bei einem Hallenmeeting in Donezk die Höhe von 6,16 Meter im ersten Versuch und verbesserte die 21 Jahre alte Bestmarke von Bubka um einen Zentimeter.

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„Das ist unglaublich, ich bin immer noch in der Luft“, twitterte Lavillenie. Vor wenigen Tagen hatte der 27-Jährige angekündigt, dass er den Ukrainer als Weltrekordhalter ablösen möchte. Meeting-Organisator Bubka war in seiner Heimatstadt einer der ersten Gratulanten. „Das ist ein großartiger Tag und eine fantastische Leistung“, sagte der 50-Jährige dem französischen TV-Sender BFM.

Renaud Lavillenie

APA/EPA/PHOTOMIG

Lavillenie schaffte den angesagten Weltrekord

Lavillenie zog sich jedoch in der Folge eine Verletzung am linken Fuß zu und muss für seine WM-Titelverteidigung in der Halle von 7. bis 9. März in Sopot passen. Lavillenie erlitt die Blessur, als er bei einem Sprung über 6,21 m auf die Anlaufpiste gefallen war. Der Olympiasieger musste die Halle auf Krücken verlassen.

Bubka hält noch Freiluft-Weltrekord

„Ich freue mich sehr, dass Renaud den Rekord in meiner Heimatstadt gesprungen ist, wo ich selbst 6,15 m geschafft habe“, meinte Bubka, der mit 6,14 m nach wie vor den Freiluft-Weltrekord hält, den er 1994 aufgestellt hat. Für Lavillenie ist der Rekord eine kleine Genugtuung für die verpasste WM-Goldmedaille 2013 in Moskau. Der Franzose musste sich damals dem Deutschen Raphael Holzdeppe geschlagen geben.

Seinen ersten Weltrekord hatte Bubka am 15. Jänner 1984 aufgestellt. Der damals 20-Jährige übersprang 5,81 m und verdrängte damit den US-Amerikaner Billy Olson von der Spitze der Bestenliste. Anschließend schraubte das heutige IOC-Mitglied Bubka in einer Art „Salamitaktik“ seine Bestmarken in 35 kleinen Schritten auf die Höhe von 6,15 m. Viele Springer hatten sich seitdem vergeblich bemüht, diese Marke zu übertreffen. Lavillenie hat es nun geschafft.

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