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Qualidruck durch Aufstockung geringer

Der Qualifikationsdruck ist durch das vergrößerte Starterfeld bei der EM 2016 in Frankreich zurückgegangen. Erstmals nehmen in zweieinhalb Jahren 24 Teams an der Endrunde teil. Echte Schlager gibt es wenige, dennoch hat die Auslosung der Qualigruppen einigen großen Nationen unangenehme Aufgaben gebracht. Der EM-Zweite Italien etwa trifft auf Kroatien, Norwegen und Bulgarien.

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Die besten zwei Teams jeder Gruppe qualifizieren sich wie der beste Gruppendritte direkt für die Euro 2016. Die weiteren acht Dritten spielen sich in einem Play-off mit Hin- und Rückspiel vier weitere Tickets aus. Gastgeber Frankreich ist fix qualifiziert, spielt aber erstmals außer Konkurrenz in der Qualifikation mit - in der hochkarätigen Gruppe I unter anderen mit Portugal, Dänemark und Serbien.

Deutsche gegen Irland und Polen

Welt- und Europameister Spanien sollte in der Quali keine Probleme bekommen. Der Titelverteidiger bekommt es in Gruppe C mit der Ukraine, der Slowakei, Weißrussland, Mazedonien und Luxemburg zu tun. Mitfavorit Deutschland, in den vergangenen beiden Qualifikationen jeweils Gegner des ÖFB-Teams, trifft auf Irland, Polen, Schottland, Georgien und das neueste UEFA-Mitglied Gibraltar.

Gibraltar war ursprünglich in die Spanien-Gruppe gelost worden, wurde wegen der politischen Spannungen zwischen den beiden Ländern aber in einen anderen Pool verschoben. England trifft in Gruppe E unter anderem auf die Schweiz. Die wahrscheinlich leichteste Gruppe bilden Griechenland, Ungarn, Rumänien, Finnland, Nordirland und die Färöer.

Die Qualifikation beginnt im September. Neu ist das Spielformat mit der von der UEFA propagierten „Week of Football“. Demnach werden die Spiele einer Runde jeweils auf drei Tage aufgeteilt, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Bei Doppelrunden wird von Donnerstag bis am darauf folgenden Dienstag täglich gespielt. Zwischen zwei Spielen eines Teams liegen dann jeweils nur zwei Tage.

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