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17 Punkte für WAC aus acht Spielen

Für Sturm-Trainer Darko Milanic sollte sich am Samstag in der 25. Runde der tipp3-Bundesliga seine vor dem Match gegen den WAC getätigte Aussage als Bumerang erweisen, wonach die Kärntner keinen schönen Fußball spielen. Die Wolfsberger waren danach hochmotiviert, das Gegenteil zu beweisen, und gewannen 4:1.

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„Das 4:1 war die beste Antwort. Man schießt gegen Sturm keine vier Tore, wenn man einen unattraktiven Fußball spielt“, sagte Trainer Dietmar Kühbauer. Seine Mannschaft avancierte als Tabellensechster mit 17 Punkten aus den jüngsten acht Partien zu einem ernsthaften Europacup-Anwärter. „Aber wenn es nicht klappt, bin ich mit der Saison trotzdem zufrieden“, so der Ex-Teamspieler.

WAC-Trainer Dietmar Kühbauer

GEPA/David Rodriguez

Dietmar Kühbauer ist mit seinen Wolfsbergern auf dem richtigen Weg

Zufriedenheit bei Admira und Ried

Bessere Chancen auf die Europacup-Qualifikation haben die fünfplatzierten Rieder, obwohl sie am Samstag bei der Admira nicht über ein 2:2 hinauskamen. „Ursprünglich wollten wir drei Punkte mitnehmen, doch mit dem einen Punkt können wir auch gut leben“, sagte Coach Michael Angerschmid. Selbiges galt auch für seinen Admira-Kollegen Walter Knaller („Es war erfreulich, dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben“), dessen Club den Vorsprung auf Schlusslicht Wacker Innsbruck auf fünf Zähler vergrößerte.

Sand im Grödiger-Getriebe?

Auch der SC Wiener Neustadt liegt nach dem 2:1 in Grödig schon zwölf Punkte vor den Tirolern. „Aber der Abstiegskampf ist überhaupt noch nicht erledigt“, betonte Trainer Heimo Pfeifenberger. Dem zweitplatzierten Überraschungsaufsteiger aus Salzburg droht indes schön langsam die Luft auszugehen.

„Bei uns ist seit einigen Wochen Sand im Getriebe, vor allem was das Spielerische betrifft. Aber auch gegen den Ball wird bei weitem nicht mehr so gut gearbeitet wie noch im Herbst. Wenn wir so spielen, dann haben wir keine Berechtigung für Platz zwei“, ärgerte sich Grödig-Coach Adi Hütter.

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