Historisches Aus für Titelverteidiger
Rekordmeister und Titelverteidiger KAC hat am Sonntag das Viertelfinale in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) verpasst. Die Kärntner besiegten zwar den HC Innsbruck mit 5:2, doch gleichzeitig gelang es Dornbirn nicht, den Klagenfurtern Schützenhilfe zu leisten. Die Vorarlberger hätten in der regulären Spielzeit Fehervar besiegen müssen, doch die Ungarn gewannen mit 3:2.
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Damit ist erstmals überhaupt seit Bestehen der EBEL der regierende Meister im Viertelfinale nicht mehr vertreten. Für Dornbirn ist es hingegen eine Premiere. Die Vorarlberger stehen erstmals im EBEL-Play-off. Die Paarungen im Viertelfinale stehen erst am Montag fest. Die ersten drei der Platzierungsrunde, Salzburg, Bozen und die Vienna Capitals, dürfen sich ihre ersten Gegner im Play-off aussuchen.
Dem KAC half auch der 5:2-Heimsieg über die Innsbrucker Haie nichts mehr. Denn gleichzeitig war man auf einen Heimsieg des Dornbirner EC gegen SAPA Fehervar angewiesen. Die Vorarlberger hielten zwar lange ein 2:2, mussten aber in der 57. Minute das letztlich entscheidende 2:3 hinnehmen. Als das Ergebnis aus Dornbirn bekanntwurde, war klar, dass die „Rotjacken“ ihre Dressen erst wieder im September für die EBEL anziehen werden.

GEPA/Wolfgang Jannach
KAC-Trainer Olsson musste ein Jahr nach dem Titel einen Tiefschlag hinnehmen
Salzburg wählt als Erster
Bei der Wahl der Viertelfinalgegner ist Red Bull Salzburg als Erster am Zug. Die Salzburger setzten sich am letzten Spieltag der Platzierungsrunde gegen den VSV knapp mit 3:2 nach Verlängerung durch und beendeten die Zwischenrunde damit auf Platz eins. Liganeuling HC Bozen überholte mit einem 3:1-Erfolg bei den Black Wings Linz noch die Vienna Capitals, die sich zu Hause dem HC Znojmo mit 4:7 geschlagen geben mussten, und darf als Zweiter wählen.
Znojmo beendete die Platzierungsrunde vor dem VSV und Linz auf Rang vier. Durch den Vorstoß auf Rang zwei sicherte sich Südtirol auch vorzeitig das Ticket für die neu initiierte Champions Hockey League. Die CHL startet mit 40 Teams am 21. August, fix dabei sind u. a. die Gründungsmitglieder Red Bull Salzburg und Vienna Capitals.
Erste Bank Eishockey Liga, 10. Zwischenrunde
Sonntag:
Qualifikationsrunde:
KAC - Innsbruck 5:2
(2:0 0:2 3:0)
Klagenfurt, 3.700, Gebei/Kincses
Tore: Koch (4.), Pöck (8./PP), Iberer (43.), Fretter (48.), Scofield (52./PP) bzw. Pittl (36.), Malik (38.)
Strafminuten: 2 bzw. 10
Dornbirn - Fehervar 2:3
(1:2 1:0 0:1)
Dornbirn, 3.050, Nikolic/Veit
Tore: Aquino (20./PP), D’Aversa (33./PP) bzw. Naglich (6.), Sertich (15.), Kovacs (57.)
Strafminuten: 6 bzw. 6
Graz - Ljubljana 6:2
(1:1 2:0 3:1)
Graz, 1.720, Warschaw/Widmann
Tore: Soares (17., 55.), Kaspitz (29.), Coulombe (40., 42.), Kuralt (47.) bzw. Verlic (10.), Leber (50.)
Strafminuten: 4 bzw. 6
Platzierungsrunde:
Vienna - Znojmo 4:7
(3:1 1:3 0:3)
Wien, 4.650, SR Erd/Smetana
Tore: Beech (5./PP), Rotter (9./PP), Keller (12., 39./PP) bzw. Pucher (2.), Sykora (27., 31.), Lattner (37.), Prochazka (47.), Havlik (48.), Fiala (57./SH)
Strafminuten: 6 bzw. 12
Salzburg - VSV 3:2 n.V.
(0:0 1:0 2:1 / 1:0)
Salzburg, 2.180, SR Berneker/Kaspar
Tore: Keith (32.), Nödl (43./PP), Fahey (62.) bzw. Pewal (54.), Ryan (58.)
Strafminuten: 6 bzw. 8
Linz - Bozen 1:3
(1:0 0:2 0:1)
Linz, 4.000, SR Dremelj/Trilar
Tore: Leahy (7./PP) bzw. Schofield (24.), Nicoletti (39.), Santorelli (60./EN)
Strafminuten: 11 plus Spieldauer MacDonald bzw. 4
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