Kofler bei Weltcup-Finale auf Rang sechs
Die Saison der Skispringer ist am Sonntag ohne weiteren ÖSV-Podestplatz zu Ende gegangen. Beim Weltcup-Finale in Planica belegte Andreas Kofler als bester Österreicher mit Sprüngen auf 133,5 und 134,5 m den sechsten Rang. Gregor Schlierenzauer kam unmittelbar vor Stefan Kraft auf den achten Rang. Thomas Diethart und Michael Hayböck fielen im zweiten Durchgang auf die Plätze zwölf und 14 zurück.
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Die slowenischen Fans durften sich indes bei starkem Regen, aber fairen Windverhältnissen über einen Heimsieg freuen. Peter Prevc verbesserte sich in der Entscheidung noch vom dritten auf den ersten Rang und feierte seinen insgesamt dritten Weltcup-Sieg. Bei seinem Schanzenrekord von 142,0 m setzte der 21-Jährige einen Telemark und bekam dafür einmal die Note 20.

Reuters/Srdjan Zivulovic
Peter Prevc schenkte den slowenischen Fans einen tollen Saisonabschluss
Auf Rang zwei landete mit einem Rückstand von 2,9 Punkten Severin Freund. Der Deutsche kam im zweiten Durchgang auf 141,0 m, konnte damit aber nicht verhindern, dass er im Gesamweltcup hinter Prevc auf den dritten Rang rutschte. Kamil Stoch beendete seine triumphale Saison auf Rang vier. Der polnische Doppelolympiasieger gewann die große Kristallkugel am Ende mit 108 Punkten Vorsprung auf Prevc.
Schlierenzauer froh über Saisonende
Bester ÖSV-Adler im Gesamtweltcup wurde Schlierenzauer. Der Tiroler, der in Kuusamo und Lillehammer Siege verbuchen konnte, beendete sein durchwachsenes Jahr mit 477 Zählern Rückstand auf Stoch als Sechster. Der Abschlussbewerb war dabei ein Spiegelbild seiner Saison, die nicht von Konstanz geprägt war. Im ersten Durchgang war der 52-fache Weltcup-Sieger nach einem Sprung auf 136,0 m Siebenter. In der Entscheidung konnte er sich mit 132,5 m aber nicht mehr steigern.
„Es war springbar, obwohl es ein grausiges Wetter war. Bei meinem letzten Sprung konnte ich nicht ganz die Höhe vom Schanzentisch mitnehmen. Ich bin jetzt einmal froh, dass diese Saison beendet ist“, erklärte Schlierenzauer im ORF-Interview. „Die Latte liegt bei mir halt extrem hoch. Man erwartet von mir Siege, ich persönlich natürlich auch. Das muss mein Anspruch sein“, erklärte der erfolgsverwöhnte Schlierenzauer, der seine Saison als lehrreich bezeichnete.
„Toller Abschluss“ für Kofler
Sein Tiroler Landsmann Kofler kam indes nach einer schwachen Saison bei den letzten Springen immer besser in Schwung. Nach seiner starken Vorstellung im Team-Bewerb am Samstag, in dem die ÖSV-Adler mit dem überlegenen Sieg den Nationencup zurückerobern konnten, holte sich der 29-Jährige auch im letzten Springen Motivation für die nächste Saison. „Für mich persönlich ist das ein toller Abschluss der Saison. Ich habe eine Riesenfreude, dass es noch einmal so funktioniert hat“, sagte Kofler, der sich für seine Mühen entlohnt fühlte.
Während sich Kofler in der Entscheidung um sechs Ränge verbessern konnte, fiel der beste ÖSV-Adler nach dem ersten Durchgang relativ weit zurück. Hayböck lag nach einem Sprung auf 134,5 m auf dem sechsten Zwischenrang. Während sich die Topspringer an der Spitze eine packende Weitenjagd lieferten, kam der Oberösterreicher im zweiten Durchgang nur auf 125,0 m. Wolfgang Loitzl und Manuel Fettner verpassten die Qualifikation für den zweiten Durchgang.
Sonntag-Springen in Planica
| 1. |
Peter Prevc |
SLO |
136,0 / 142,0 |
283,7 |
| 2. |
Severin Freund |
GER |
136,0 / 141,0 |
280,8 |
| 3. |
Anders Bardal |
NOR |
138,5 / 136,5 |
278,5 |
| 4. |
Kamil Stoch |
POL |
139,0 / 136,0 |
278,4 |
| 5. |
Noriaki Kasai |
JPN |
134,5 / 133,0 |
267,8 |
| 6. |
Andreas Kofler |
AUT |
133,5 / 134,5 |
262,9 |
| 7. |
Andreas Stjernen |
NOR |
134,0 / 135,5 |
261,1 |
| 8. |
Gregor Schlierenzauer |
AUT |
136,0 / 132,5 |
261,0 |
| 9. |
Stefan Kraft |
AUT |
133,0 / 134,5 |
258,2 |
| 10. |
Jernej Damjan |
SLO |
132,0 / 133,0 |
257,7 |
| 11. |
Anders Fannemel |
NOR |
137,5 / 132,0 |
256,5 |
| 12. |
Thomas Diethart |
AUT |
133,0 / 132,0 |
253,5 |
| 13. |
Piotr Zyla |
POL |
132,0 / 130,5 |
250,9 |
| 14. |
Michael Hayböck |
AUT |
134,5 / 125,0 |
248,6 |
| 15. |
Maciej Kot |
POL |
133,0 / 128,0 |
246,4 |
| 16. |
Björn Einar Romören |
NOR |
131,5 / 129,5 |
246,1 |
| . |
Reruhi Shimizu |
JPN |
129,0 / 130,0 |
246,1 |
| 18. |
Jakub Janda |
CZE |
129,0 / 128,5 |
244,5 |
| 19. |
Jurij Tepes |
SLO |
130,0 / 130,0 |
243,9 |
| 20. |
Nejc Dezman |
SLO |
128,0 / 131,0 |
243,8 |
| 21. |
Richard Freitag |
GER |
132,5 / 127,0 |
243,1 |
| 22. |
Markus Eisenbichler |
GER |
129,0 / 127,5 |
242,1 |
| 23. |
Matjaz Pungertar |
SLO |
130,0 / 130,0 |
241,9 |
| 24. |
Tom Hilde |
NOR |
127,0 / 128,0 |
237,5 |
| 25. |
Roman Koudelka |
CZE |
127,0 / 127,5 |
237,4 |
| 26. |
Simon Ammann |
SUI |
133,0 / 127,0 |
236,8 |
| 27. |
Cene Prevc |
SLO |
129,5 / 124,5 |
235,0 |
| 28. |
Andreas Wellinger |
GER |
128,0 / 124,0 |
233,5 |
| 29. |
Tomaz Naglic |
SLO |
128,5 / 124,5 |
232,2 |
| 30. |
Denis Kornilow |
RUS |
128,5 / 125,0 |
230,7 |
| Nicht im Finale dabei: |
| 31. |
Wolfgang Loitzl |
AUT |
126,5 |
116,9 |
| 38. |
Manuel Fettner |
AUT |
125,5 |
115,2 |
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