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Optimistisch ins erste Qualiturnier

Österreichs Herren-Nationalteam ist schon nach der Hälfte der zweiten Phase der EM-Qualifikation aus dem Rennen um die Endrundenteilnahme, nun versuchen die ÖVV-Damen ihr Glück. Das erste von zwei ihrer Turniere gegen die Slowakei, Bosnien-Herzegowina und Rumänien findet von Mittwoch bis Freitag im Budocenter in Wien statt, von 30. Mai bis 1. Juni geht es in Rumänien um den Aufstieg.

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Eigentlich sind der Truppe von ÖVV-Teamcoach Zuzana Tlstovicova kaum Qualifikationschancen gegeben worden. Doch ein 3:1-Sieg gegen Slowenien und ein 2:2 nach vier Sätzen gegen das Topteam Aserbaidschan lassen nun hoffen. Ein Plus ist, dass das Nationalteam aus Blöcken von SV Schwechat und ATSC Klagenfurt besteht. „Besonders gegen die Slowakinnen wird es schwierig, aber ich will alle Teams schlagen“, gab sich Tlstovicova optimistisch.

Herren-Team aussichtslos zurück

Der Erste nach den beiden Turnieren kommt direkt in die an Belgien und die Niederlande für Herbst 2015 vergebene Endrunde, der Zweitplatzierte spielt in rund einem Jahr ein Play-off gegen einen anderen Gruppenzweiten. Dieser Modus gilt auch bei den Herren. Österreichs Mannschaft liegt nach dem Gewinn von lediglich zwei Sätzen vergangene Woche in Portugal gegen die Portugiesen, Finnen und Moldawier aber bereits aussichtslos zurück.

Teamchef Michael Warm sprach am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien den Ausfall etlicher Spieler an, vor allem der ersten beiden Aufspieler. Das habe schwer gewogen. Etliche Neue sind in das Aufgebot aufgerückt. Warm: „Ich musste daher umbauen. Die Jungen machen ihre Sache aber ganz gut. Wir sind in Portugal auch in allen drei Spielen volles Tempo gegangen.“ Ab Freitag gibt es in Finnland die nächste Möglichkeit zu Punktgewinnen.

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