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Vorfreude „auf einen starken Trainer“

Die Vienna Capitals gehen mit Bozens Meistermacher Tom Pokel als neuem Cheftrainer in die kommende Saison der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die heuer schon im Viertelfinale am Villacher SV gescheiterten Wiener gaben am Samstag die Verpflichtung des 46-jährigen US-Amerikaners als Nachfolger des Schweden Tommy Samuelsson bekannt.

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Pokel habe schon seit dem Abgang von Samuelsson Ende März als einer der Topanwärter auf den Posten gegolten, teilten die Capitals mit. Die Verhandlungen seien bald nach dem sensationellen Meistertitel von Liganeuling HC Bozen Südtirol aufgenommen worden. Letzte Details habe man am Freitag nach dem Ende seines Engagements als Nationaltrainer von Absteiger Italien bei der A-WM in Minsk geklärt.


Trainer Tom Pokel (Bozen) bei der Meisterfeier

GEPA/Felix Roittner

In Bozen machte sich Pokel mit dem EBEL-Meistertitel unsterblich

Bei den Capitals unterschrieb der ehemalige Verteidiger einen Einjahresvertrag mit der Option auf ein weiteres Jahr. „Tom Pokel war unser Wunschkandidat. Ich freue mich auf einen starken Trainer, der ein Team - das hat die letzte Saison eindrucksvoll gezeigt - perfekt einstellen und motivieren kann. Ich denke, wir werden mit ihm den konsequenten Weg der vergangenen Jahre fortsetzen“, sagte Capitals-Präsident Hans Schmid.

„Eine der Topadressen“

Pokel bezeichnete seinen neuen Club in einer Aussendung als eine der Topadressen, so eine Chance müsse man unbedingt ergreifen. „Für mich war aber der wichtigste Indikator, dass mir die UPC Vienna Capitals von Beginn zeigten, mich nach Wien holen zu wollen. Ich habe mitbekommen, dass die Fans hundertprozentig hinter ihrem Team stehen, ich freue mich schon sehr auf die tolle Atmosphäre in Kagran“, so Pokel, der ausgezeichnet Deutsch spricht.

In Österreich hat er unter anderem schon in Feldkirch und Graz Trainererfahrung gesammelt. Als erste Aufgabe in Wien-Kagran soll er die Kaderplanung finalisieren. Derzeit sind 14 Plätze vergeben.

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