Gute Ausgangsposition vor freier Kür
Das OSV-Duo Nadine Brandl und Matthias Schweinzer hat den Eröffnungstag der Berliner Schwimm-EM passabel hinter sich gebracht. Die in der Vorbereitung von einer Rückenverletzung gehandicapt gewesene Synchronschwimmerin Brandl liegt im 15-köpfigen Solo-Feld nach der technischen Kür auf Rang acht. Der Freiwasser-Schwimmer Schweinzer stellte über fünf Kilometer als 14. sein bisher bestes EM-Ergebnis ein.
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Brandl muss sich am Freitag in der freien Kür wohl keine Sorgen machen, das Finale der Top Zwölf zu erreichen. Mit 81,7303 Punkten liegt sie vielmehr nur rund 2/10 Zähler hinter der Französin Margaux Chretien, allerdings auch noch viel knapper vor der Tschechin Sona Bernadova. „Rein nach den Elementen bin ich aber sogar am sechstbesten bewertet worden“, erklärte die 23-Jährige der APA. „Es wird tief gewertet, da sind meine Punkte ganz okay.“
Extrembelastung an zwei Tagen
Schweinzer erreichte zwar punktgenau die angestrebte Platzierung, ganz zufrieden war er mit seinem Lauf über 56:10:1 Minuten aber nicht. „Ich bin nie richtig an mein Limit gekommen“, sagte der Steirer. Keine 20 Stunden später stehen am Donnerstag (10.00 Uhr) die 10 km auf dem Programm. „Das ist so, wie wenn man zwei Tage hintereinander einen Halb- und dann einen Marathon läuft“, sagte Schweinzer. „Da muss man gut regenerieren - viel trinken, viel essen, viel schlafen.“

APA/EPA/dpa/Tim Brakemeie
Matthias Schweinzer spulte die ersten fünf EM-Kilometer ab
Eine Gratulation an den Silbermedaillengewinner Rob Muffels sollte sich aber noch ausgehen. Der 23-jährige Schweinzer trainiert mit dem 20-jährigen Deutschen seit heuer in der Magdeburger Trainingsgruppe. Gold sicherte sich der Brite Daniel Fogg überlegen in 53:41,4 Minuten mit 20,4 Sekunden Vorsprung, mit Bronze holte der Deutsche Thomas Lurz seine 32. Medaille bei Großereignissen. Die 10 km der Damen gingen in 1:56:06,9 an die Niederländerin Sharon van Rouwendaal.
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