Gute Leistung auch im Freistil
24 Stunden nach ihrem Bronze-Gewinn über 200 m Lagen hat Lisa Zaiser bei der Schwimm-EM in Berlin als Elfte über 200 m Kraul für das nächste gute Ergebnis gesorgt. Mit ursprünglich Top 16 als Ziel steigerte sie sich im Freitag-Semifinale um drei Ränge und verpasste in 1:59,97 Minuten die Top Ten um nur acht Hundertstelsekunden. Von den Top Acht bzw. dem Einzug ins Finale war Zaiser 91/100 entfernt.
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„Ich bin mit meiner Leistung zufrieden. Mein Ziel, unter zwei Minuten zu schwimmen, habe ich erreicht“, sagte sie einen Tag vor ihrem 20. Geburtstag. Coach Marco Wolf hatte auch wieder Lob parat: „Das war echt brav. Lisa hatte auch ein bisschen Kopfweh, war nicht ganz fit.“
Peaty sorgt für 50-m-Brust-Weltrekord
Der Höhepunkt der drittletzten Finalsession dieser Titelkämpfe war ein Weltrekord über 50 m Brust der Herren. Der erst 19-jährige Brite Adam Peaty pflügte im Semifinale in unwiderstehlicher Weise durch das temporäre Becken des Berliner Velodroms und blieb in 26,62 Sekunden fünf Hundertstel unter der mehr als vier Jahre alten Topmarke des Südafrikaners Cameron van der Burgh.

GEPA/Martin Hoermandinger
Adam Peaty schwamm die 50 m Brust so schnell wie noch nie jemand zuvor
Allerdings verloren die Briten Rang eins in der Medaillenwertung an Dänemark, das doppelt zuschlug. Zuerst jagte Rikke Moeller Pedersen über 200 m Brust ihren Weltrekord, verpasste ihn in 2:19,84 Minuten um 73/100, gewann aber mit 3,98 Sekunden Vorsprung. Danach verhinderte Jeanette Ottesen über 100 m Delfin in 56,51 um eine Hundertstelsekunde das vierte Gold der Schwedin Sarah Sjöström.
Auch Italien schlug am Freitag zweimal zu. Gregorio Paltrinieri ließ seinem 1.500-m-Sieg in 7:44,98 Minuten den Titel über 800 m Kraul folgen. Und mit dem erwarteten Europarekord ging die Mixed-Staffel über 4 x 100 m Kraul in 3:25,02 Minuten an die Italiener. Gold über 100 m Kraul der Herren eroberte der Franzose Florent Manaudou mit der starken Zeit von 47,98 Sekunden.
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