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Stimmen zu Malmö - Salzburg

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Adi Hütter (Salzburg-Trainer): „Das ist eine bittere Stunde, es ist sehr, sehr enttäuschend, dass wir ausgeschieden sind. Wir haben den Kampf von der ersten Minute zu wenig angenommen, Malmö hat viel körperbetonter gespielt, das hat uns nicht gut getan. Die effektivere Mannschaft war Malmö. Wir haben schon im Hinspiel den ersten Matchball vergeben, heute war es zu wenig. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht.“

Aage Hareide (Malmö-Trainer): „Wir haben von Anfang an ein gutes Spiel gemacht. Die Mannschaft hat alles umgesetzt, so wie wir das besprochen haben. Dafür haben wir seit Februar gearbeitet. Ich bin sehr glücklich über dieses Kollektiv. Salzburg hat uns nicht überrascht. Der Gedanke zum 5-3-2-System ist mir in Salzburg gekommen. Ich wollte, dass sie gegen sechs Spieler von uns hinten hineinspielen müssen.“

Stefan Ilsanker (Salzburg-Spieler): „Wir arbeiten die ganze Saison darauf, haben zwei super Jahre hinter uns - wir wären so weit gewesen und lassen uns das alles in 90 Minuten wegnehmen. Das ist sehr bitter. Man hat heute nicht den Willen gesehen, den wir die letzten, was weiß ich, wie lange, ausgestrahlt haben.“

Martin Hinteregger (Salzburg-Spieler): „In der ersten Halbzeit haben wir nicht gezeigt, was wir zeigen sollten und müssen. In der zweiten Halbzeit haben wir alles versucht, aber nicht geschafft, ein Tor zu machen. Man muss Malmö gratulieren, sie waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Es ist ärgerlich, wir haben zwei blöde Tore bekommen und in der zweiten Hälfte die Chancen nicht genützt. Daher haben wir verdient verloren. Wenn man keine Tore macht, muss man hinten zu null spielen, wenn man hinten auch nicht zu null spielt, verliert man.“

Ralf Rangnick (Salzburg-Sportdirektor): „Wir haben die Großchance zum 1:0 gehabt. Wenn wir das machen, läuft das Spiel ganz anders. Dann haben wir uns den Schneid abkaufen lassen. Entscheidend war, dass wir da Wirkung gezeigt haben. Unterm Strich sind wir verdient ausgeschieden. Die Enttäuschung ist natürlich bei uns allen riesengroß.“

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