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Klares Votum bei Viertelfinal-Partien

Mit einer Punkterangliste hat die europäische Fußballunion (UEFA) am Freitag in Genf über die 13 Orte der EM 2020 entschieden. Nachdem München seine Bewerbung für das Finalpaket mit den beiden Halbfinal-Partien und dem Endspiel zugunsten von London zurückgezogen hatte, standen sieben Städte für je ein Viertelfinale und drei Gruppenspiele zur Wahl.

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Die 17 Mitglieder der UEFA-Exekutive vergaben vier Punkte für ihren Favoriten, drei Punkte für die zweite Wahl, zwei und einen Zähler für weitere Städte. Die sich daraus ergebende Rangliste sah München als Punktesieger. Die Bewerber Bulgarien (Sofia), Israel (Jerusalem), Mazedonien (Skopje) und Weißrussland (Minsk) erfüllten nach UEFA-Angaben nicht die notwendigen Voraussetzungen und nahmen daher nicht an Abstimmungen teil.

Abstimmung für vier Viertelfinal-Pakete

1. Deutschland (München) 38 Punkte
2. Aserbaidschan (Baku) 37
3. Russland (St. Petersburg) 29
4. Italien (Rom) 20
Mit Bewerbung gescheitert:
5. Belgien (Brüssel) 11
6. Wales (Cardiff) 3
7. Ungarn (Budapest) 2

Kopenhagen und Bukarest gewinnen Stichwahl

Für das Paket mit einem Achtelfinale und drei Gruppenspielen gab es zunächst zwei Stichwahlen von Kandidaten der sechs geografisch geordneten Zonen. In Zone zwei (Skandinavien) setzte sich Dänemark (Kopenhagen) mit 13:3 gegen Schweden (Stockholm) durch, in Zone vier (Zentral-Ost) gewann Rumänien (Bukarest) mit 12:3 gegen Ungarn (Budapest). Alle verbliebenen acht Städte traten zur Schlussabstimmung für sechs Achtelfinal-Pakete mit dem Punktesystem aus der Viertelfinal-Runde an.

Schlussabstimmung für sechs Achtelfinal-Pakete

1. Niederlande (Amsterdam) 58 Punkte
2. Irland (Dublin) 55
3. Spanien (Bilbao) 50
4. Ungarn (Budapest) 48
5. Belgien (Brüssel) 43
6. Schottland (Glasgow) 22
Mit Bewerbung gescheitert:
7. Wales (Cardiff) 21
8. Schweden (Stockholm) 18

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