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Kühbauer ortet Aufwärtstrend

Rapid hat schon angenehmere Ausflüge als jene nach Wolfsberg unternommen. In den bisherigen vier Gastspielen in der Lavanttal-Arena seit dem WAC-Aufstieg 2012 setzte es für die Hütteldorfer bei einem Remis drei Niederlagen. Am Sonntag (16.30 Uhr, live in ORF eins und im Livestream) müssen die viertplatzierten Rapidler diese Negativserie beenden, um näher an den Zweiten heranzukommen.

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Trainer Zoran Barisic gab die Marschroute vor: „Unser Ziel ist ganz klar, dass wir mit drei Punkten im Gepäck wieder über die Pack retour nach Wien reisen.“ Wie schwierig das wird, ist ihm bewusst. „Dazu bedarf es einer starken Leistung. Wir müssen von der ersten Sekunde an voll dagegenhalten“, forderte Barisic. Nach drei Niederlagen in Folge tankte Rapid durch einen 3:0-Heimerfolg über Wr. Neustadt Selbstvertrauen.

Rapid-Coach Zoran Barisic und WAC-Coach Didi Kühbauer

GEPA/Christian Ort

Rapid-Coach Barisic und WAC-Trainer Kühbauer lassen auf Sieg spielen

„Wir wollen auf dieser Leistung aufbauen, wohlwissend, dass der WAC ein anderes Kaliber ist“, sagte Barisic. Der Respekt des Rapid-Betreuers vor den Kärntnern ist trotz deren Negativserie von sechs Ligapartien ohne Sieg nach wie vor groß. „In Wolfsberg ist es immer schwierig. Uns erwartet ein kampfbetontes Match.“

WAC-Ärger von Salzburg verraucht

Ihre Qualitäten zeigten die Wolfsberger laut Barisic erst am Sonntag beim Auswärts-2:2 gegen Red Bull Salzburg. „Da haben sie bewiesen, dass sie nach wie vor sehr gut drauf sind. Sie wurden bekanntlich nur aufgrund einer überraschenden Schiedsrichterentscheidung in der Nachspielzeit um den Sieg gebracht“, sagte der 44-Jährige.

Tipico-Bundesliga, 18. Runde

Sonntag, Beginn 16.30 Uhr:

Live in ORF eins und im Livestream

WAC - Rapid

Wolfsberg, Lavanttal-Arena, SR Drachta

Mögliche Aufstellungen:

WAC: A. Kofler - Standfest, Sollbauer, Rnic, Baldauf - Hüttenbrenner, Drescher - Seebacher, P. Zulj, Wernitznig - Silvio

Rapid: Novota - Schrammel, Sonnleitner, M. Hofmann, Stangl - Petsos, Schwab - Schaub, S. Hofmann, F. Kainz - Beric

Für WAC-Coach Dietmar Kühbauer ist diese Partie abgehakt. „Was in Salzburg passiert ist, war nicht korrekt, aber der Ärger ist verraucht. Es nützt nichts, dem Sieg nachzuweinen“, sagte der Burgenländer. Die Freude über den starken Auftritt beim Meister und Tabellenführer überwog. „Es war wichtig, wieder ein Erfolgserlebnis zu haben, auch wenn am Ende nur ein Punkt herausgeschaut hat. Jetzt wollen wir auch gegen Rapid ein gutes Spiel machen“, betonte Kühbauer.

Mit einem Sieg am Sonntag würde der Vorsprung auf die Grün-Weißen sieben Zähler betragen. „Aber das ist nur machbar, wenn wir einen guten Tag haben“, warnte der WAC-Trainer. Eine Darbietung wie beim 0:3 gegen Rapid in dieser Saison im Happel-Stadion dürfe man sich nicht erlauben. „In diesem Match haben wir alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Das darf uns nicht noch einmal passieren.“

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