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Immer bis zum Limit gehen

Zwei Siege, elf zweite und ein dritter Rang im Weltcup, dazu WM-Bronze 2013 in Schladming: Die Slalom-Erfolgsbilanz der seit 2012 beständig an der Spitze mitfahrenden Flachau-Siegerin Frida Hansdotter ist beeindruckend.

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Aber auch die von ihr an den Tag gelegte Konstanz in dieser Saison ist erstaunlich. Die Schwedin war sechsmal in den Top Vier und führt den Disziplinenweltcup an. Damit ist die 29-Jährige auch ein heißer Medaillentipp für die WM. Ob sie sich selbst jetzt als Favoritin für den WM-Slalom sieht, wurde Hansdotter in Flachau gefragt. „Nein. Aber Spaß würde es machen“, sagte sie lachend. „Ich hoffe, dass ich das im nächsten Rennen wiederholen kann.“

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Die Fahrt zum Sieg im Nachtslalom von Flachau

Mit starkem Team zum Erfolg

Das schwedische Team brachte in Flachau sechs Läuferinnen ins Finale der Top 30, für die aktuelle Beste ist die Teamstärke auch ein Baustein für ihren Erfolg. Und das Motto für Training und Rennen lautet: „Bewege dich immer am Limit, aber nie drüber. Das ist die Schwierigkeit.“

Frida Hansdotter (Schweden)

APA/EXPA/Johann Groder

Hansdotter kann der WM optimistisch entgegensehen

Vom „Nightrace“ ist Hansdotter begeistert, die winterliche Kulisse und 14.800 Zuschauer sorgten Dienstagabend bei Flutlicht für den stimmungsvollen Rahmen. „Die Männer haben Schladming, wir haben Flachau. Es ist wunderbar! Ich liebe dieses Rennen. Ein Abendrennen macht so viel Spaß. Ich habe gespürt, dass das mein Rennen werden kann, und es ist sehr gut gegangen.“

Ein paar Tage bleibt die schwedische Mannschaft noch zum Training in Österreich (Reiteralm), danach geht es zurück in die Heimat, ehe am 26. Jänner die Abreise nach Amerika erfolgt. „Wir werden ein paar Tage trainieren und dann noch einmal ein paar Tage von der Höhe runtergehen und was Lustiges machen.“

2009 erstmals auf dem Podest

Die westlich von Stockholm im Norberg aufgewachsene Hansdotter versuchte sich bis ins Teenageralter in vielen Sportarten, darunter auch Reiten und Fußball. Skifahren bereitete ihr aber am meisten Spaß, mit 15 kam sie ins Skigymnasium. Anfangs war sie begeistert in den schnellen Disziplinen unterwegs, nach einer Bänderverletzung 2006 verlagerte sie sich dann auf die technischen Disziplinen.

Im März 2009 landete sie als Zweite in Ofterschwang erstmals auf dem Podest, musste danach aber drei Jahre auf den nächsten Stockerlplatz warten. Seitdem ist sie Dauergast in den Toprängen.

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