Erfolgreiches Extratraining am Hausberg
Der Super-G in Kitzbühel am 23. Jänner ist um eine Attraktion reicher. Marcel Hirscher wird sich zum zweiten Mal nach 2014 auf der Streif in einem Speed-Bewerb probieren. Damals war er über den 56. Platz zwar nicht hinausgekommen, die Strecke hatte aber auch nicht über den Hausberg geführt.
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Diesen unteren Streckenteil der Streif ab dem Hausberg, der ihm noch gänzlich unbekannt war, lernte der 25-Jährige am Mittwoch in einem Extratraining kennen. Der dreifache Gesamtweltcup-Sieger absolvierte auf dem unteren Teil der Streif acht Fahrten und war danach bestens gelaunt. „Die Bedingungen waren perfekt. Vielen Dank an den Kitzbüheler Skiclub“, meinte der Salzburger. Damit ist Hirschers Start im Super-G und in der Kombination in Kitz endgültig fixiert.

APA/Rober Jäger
In der vergangenen Saison belegte Hirscher im Streif-Super-G Platz 56
Hirscher hatte sich das Training in Kitzbühel unbedingt gewünscht, da er den unteren Streckenteil ab dem Hausberg noch nie rennmäßig gefahren ist. Im vergangenen Jahr war Hirscher zwar im Super-G in Kitz am Start gewesen, damals führte die Strecke aber nicht über den Hausberg und die Traverse. In der laufenden Saison startete Hirscher schon beim Super-G in Beaver Creek. Seine angriffslustige Fahrt hatte aber schon nach 25 Fahrsekunden mit einem Torfehler geendet.
„Kitz mit lachendem Gesicht verlassen“
In Kitzbühel will er es besser machen. „Das Training hat Marcel Spaß gemacht, er hat Kitz mit einem lachenden Gesicht verlassen“, sagte auch ÖSV-Herren-Cheftrainer Andreas Puelacher in Wengen, wo am Mittwoch aufgrund von Schneefall kein Abfahrtstraining stattfand. Puelacher hofft nun, dass Hirscher auch bei der WM-Superkombination in Beaver Creek fix dabei sein wird. „Mein Ziel als Cheftrainer ist es, die besten Leute in jeder Disziplin am Start zu haben. Und Marcel gehört in der Superkombination definitiv zu unseren besten vier Athleten“, sagte Puelacher.
In der Superkombination geht am kommenden Freitag in Wengen der erste und einzige Weltcup-Bewerb vor der WM über die Bühne. Weitere WM-Kandidaten in dieser Disziplin sind neben Hirscher noch der WM-Dritte von Schladming Romed Baumann, Benjamin Raich, Max Franz, Otmar Striedinger und Matthias Mayer. WM-Fixstarter im Super-G sind Mayer und Hannes Reichelt. Ein Super-G-Start Hirschers hingegen ist vorerst kein Thema, er plant für Slalom, Riesentorlauf, Superkombi und Teambewerb. In Wengen wird der Salzburger nur den abschließenden Slalom am Sonntag betreiten.
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