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Auch Dornbirn verpasst oberes Play-off

Der Grunddurchgang der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) biegt in die Zielgerade. Drei Runden vor dem Ende trennt sich nun endgültig die Spreu vom Weizen. Während Red Bull Salzburg den Vorsprung auf sieben Punkte ausbaute, rutschten die UPC Vienna Capitals nach einer überraschenden 1:5-Heimpleite gegen Innsbruck auf Rang vier ab. Die „Pick Round“ endgültig verpasst haben indes Dornbirn und der KAC.

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Der Rekordmeister aus Klagenfurt unterlag bei Fehervar AV19 nach Verlängerung mit 2:3 und liegt nun unerreichbare acht Punkte hinter den Ungarn. Die Moser Medical Graz 99ers wahrten mit einem 2:1-Heimerfolg über Dornbirn indes ihre Minichance auf das obere Play-off und schickten die Vorarlberger damit gleichzeitig in die Qualifikationsrunde.

Die „Bullen“ setzten sich in Bozen in der Finalneuauflage des Vorjahres gegen Titelverteidiger HCB Südtirol mit 4:2 durch. Die zweitplatzierten Linzer hatten bereits am Vorabend im Spitzenspiel beim Dritten in Villach mit 2:5 verloren. Orli Znojmo beendete indes seine Negativserie von acht Auswärtspleiten en suite und siegte in bei Olimpija Ljubljana mit 5:2.

Salzburg legt in Bozen Blitzstart hin

Salzburg lag nach einem Doppelschlag von Daniel Welser (4.) und Alexander Cijan (5.) binnen 49 Sekunden schon früh mit 2:0 in Führung. Den Südtiroler Gastgebern glückte zwar zweimal der Anschlusstreffer, doch John Hughes (18./PP) und Konstantin Komarek (26.) stellten jeweils den Zweitoreabstand wieder her.

Nach dem vierten Salzburger Tor wurde das Match extrem ruppig. Die Referees verhängten viele Strafen, wodurch der Spielfluss empfindlich gestört wurde. Bozen fehlen nun drei Runden vor dem Grunddurchgangsende drei Zähler auf den letzten Platz im oberen Play-off.

„Caps“-Fans erleben „eine ‚fucking‘ Schande“

Die Innsbrucker Haie waren als krasser Außenseiter in die Bundeshauptstadt gereist, hatten sie doch bisher sämtliche elf Duelle mit den „Caps“ seit der EBEL-Rückkehr verloren. Diese Niederlagenserie beendeten die Tiroler nun eindrucksvoll und feierten vor 4.850 Zuschauern einen hochverdienten 5:1-Erfolg. Die Wiener fanden gegen das gute Defensivkonzept des Tabellenvorletzten nie ein Mittel, auch wenn Andreas Nödl - nach Videobeweis - der kurzzeitige Ausgleich zum 1:1 gelang.

Danach agierten die Gastgeber aber fürchterlich passiv. Diese Nachlässigkeit nutzten die zielstrebigen Haie konsequent. Die Wiener fielen dadurch auf Rang vier zurück. „Peinlich, das war eine ‚fucking‘ Schande“, lautete der treffende Kommentar von Headcoach Tom Pokel in seiner Wutrede nach dem Match. „Nach dem heutigen Tag muss sich die Mannschaft bei allen Fans entschuldigen, sie hat heute kein Herz gezeigt.“

Fehervar lässt KAC-Traum platzen

Wie Znojmo, das sich bei Olimpia Ljubljana mit 5:2 durchsetzte und somit den ersten Auswärtssieg seit dem 5. Dezember feierte, machte auch Fehervar mit dem Overtime-Erfolg über den KAC den nächsten Schritt Richtung oberes Play-off. Nach frühem 0:2-Rückstand kämpften sich die Klagenfurter durch Tore von Lukas Pither (29.) und Thomas Hundertpfund (59./PP) noch einmal zurück. In der Verlängerung jubelten dann aber die Hausherren, für die Csaba Kovacs (63.) das Goldtor erzielte.

Graz feierte nach dem 3:2-Auswärtserfolg am 7. Dezember nun auch im Heimspiel den nächsten knappen Sieg gegen Dornbirn. Manuel Ganahl (7.) und Kevin Moderer (39.) brachten die Steirer vor 2.420 Zuschauern in Führung. Doch nach dem Anschlusstreffer von Luciano Aquino (53.) hatten die 99ers noch bange Momente zu überstehen. Graz brachte die zwei Punkte aber ins Trockene und liegt damit nur noch einen Zähler hinter dem siebentplatzierten Titelverteidiger aus Bozen.

Erste Bank Eishockey Liga, 41. Runde

Freitag:

Fehervar - KAC 3:2 n.V.

(2:0 0:1 0:1 / 1:0)

Eishalle Szekesfehervar, 3.174 Zuschauer

Tore: Banham (6.), Boivin (17./PP), Kovacs (63.) bzw. Pither (29.), Hundertpfund (59./PP)

Strafminuten: 14 bzw. 8

Vienna Capitals - Innsbruck 1:5

(1:3 0:0 0:2)

Wien, Eissportzentrum Kagran, 4.850 Zuschauer

Tore: Nödl (14.) bzw. Olsson (11.), Kaspitz (15.), Mössmer (20.), Höller (45.), Ulmer (59.)

Strafminuten: 10 bzw. 10

Südtirol - Salzburg 2:4

(1:3 1:1 0:0)

Bozen, Eiswelle, 3.202 Zuschauer

Tore: Pance (12.), De Simone (22./PP) bzw. Welser (4.), Cijan (5.), Hughes (18./PP), Komarek (26.)

Strafminuten: 14 bzw. 14 plus 10 Disziplinar gegen Sterling

Graz - Dornbirn 2:1

(1:0 1:0 0:1)

Eisstadion Graz-Liebenau, 2.420 Zuschauer

Tore: Ganahl (7.), Moderer (39.) bzw. Aquino (53.)

Strafminuten: 8 bzw. 8

Ljubljana - Znojmo 2:5

(1:1 1:3 0:1)

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