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Heiße Aktien knapp vor Vergabe

Bis zum 2. Februar läuft noch die winterliche Transferzeit. Im kurzlebigen Fußballgeschäft also noch mehr als genug Zeit, um den einen oder anderen spektakulären Deal unter Dach und Fach zu bringen. Aus österreichischer Sicht stehen aktuell zwei Nationalspieler im internationalen Wechselbörsenfokus.

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Austria-Torhüter Heinz Lindner steht laut neuesten Berichten unmittelbar vor einem Vertragsabschluss mit dem spanischen Primera-Division-Club Cordoba CF. Innenverteidiger Aleksandar Dragovic, noch beim ukrainischen Traditionsclub Dynamo Kiew beschäftigt, wird indes heftig vom englischen Rekordmeister Manchester United umworben.

Feilschen um Ablösesumme

Was den ÖFB-Teamgoalie Lindner betrifft, soll es sich laut diversen Medienberichten vom Dienstag nur noch an der Ablösesumme spießen. Die Austria soll für den 24-Jährigen, dessen Vertrag in Wien-Favoriten im Sommer ausläuft, 500.000 Euro verlangen. Dem spanischen Tabellen-15. Cordoba wäre das vorerst noch zu viel.

Heinz Lindner

GEPA/Christian Ort

Bei der Austria und Lindner stehen die Zeichen auf Abschied

Die zweite Frage: Wen holt der frischgebackene Austria-Sportdirektor Franz Wohlfahrt ins Tor der Violetten, sollte Lindner wirklich gehen? Ein kolportierter Nachfolgekandidat für das Austria-Urgestein Lindner ist Michael Gspurning. Ein Name, der auch immer wieder auftauchte: Franz Almer, unter Teamchef Marcel Koller der ÖFB-Einsergoalie vor Lindner. Der Routinier mit Austria-Vergangenheit steht in der deutschen Bundesliga bei Hannover 96 aber noch bis zum Sommer unter Vertrag.

ManUnited will tief ins „Börserl“ greifen

In der Causa Dragovic wiederum bahnt sich noch weit Spektakuläreres an: Laut der englischen Zeitung „Guardian“ soll ManUnited für den 23-Jährigen ein erstes Angebot von umgerechnet 17,5 Millionen Euro abgegeben haben. Den bisherigen österreichischen Transferrekord - ebenfalls Dragovic von Basel zu Dynamo Kiew für knapp neun Millionen Euro - würde das weit in den Schatten stellen.

Aleksandar Dragovic

GEPA/Andreas Pranter

Auch die Tage von Aleksandar Dragovic in Kiew scheinen gezählt zu sein

In Kiew steht Dragovic noch bis zum Sommer 2018 unter Vertrag - dementsprechend wollen sich die Ukrainer einen möglichen Abgang ihres Abwehrchefs fürstlich vergelten lassen. Glaubt man dem zumeist verlässlich gut informierten „Guardian“, befindet sich außerdem noch der FC Liverpool im Rennen um Dragovic. In jedem Fall ist die Premier League das erklärte Traumziel des heiß begehrten Österreichers.

Burgstaller orientiert sich neu

Wesentlich ruhiger war es in den letzten Monaten um Guido Burgstaller geworden. Der Ex-Rapidler löste deshalb auch seinen Vertrag beim englischen Zweitligisten Cardiff auf. Manager Russel Slade ließ den Stürmer links liegen. Nun sucht der Kärntner eine neue sportliche Herausforderung. Burgstallers Berater Mario Weger ließ in der „Krone“ verlauten, dass der neue Club am Donnerstag präsentiert wird.

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