WM-Generalprobe misslungen
Das neuerlich schwache Abschneiden seiner Biathleten sorgt bei Markus Gandler für Sorgenfalten. „Es ist derzeit der Wurm drinnen, da braucht man nichts beschönigen“, sagte der Sportliche Leiter im ÖSV nach dem Debakel seiner Skijäger am Donnerstag im Einzel von Oslo. Mit Simon Eder als 31. hatte nur einer aus der österreichischen Mannschaft Weltcup-Punkte bei der WM-Generalprobe geholt.
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Bedenken, dass die Leistungsträger Eder und Dominik Landertinger, die zuletzt beide gesundheitlich angeschlagen waren, bis zur WM nicht wieder in Form kommen, habe er aber nicht, so Gandler. Die anhaltend wenig berauschenden Vorstellungen der anderen Athleten seien aber sehr wohl ärgerlich. „Sie nutzen ihre Chancen einfach nicht“, ärgerte sich der 48-jährige Tiroler über Julian Eberhard, Daniel Mesotitsch und Co.

GEPA/Philipp Brem
Simon Eder als 31. sorgte in Oslo als einziger für rot-weiß-rote Weltcup-Punkte
Gandler erwartet Steigerung zur WM
Das müsse sich bis zur WM in drei Wochen in Kontiolahti unbedingt ändern, forderte Gandler, der sich nach dem Rückschlag auf dem Holmenkollen lange mit ÖSV-Cheftrainer Reinhard Gösweiner unterhalten hatte. In Oslo haben seine Sorgenkinder am Samstag im Sprint und am Sonntag in der Staffel noch zwei Möglichkeiten, die jüngsten Schlappen auszubügeln.
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