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Aufstieg für Besiktas und Dynamo Kiew

Mit Aleksandar Dragovic und Veli Kavlak haben zwei ÖFB-Teamspieler am Donnerstag den Aufstieg ins Achtelfinale der Europa League geschafft. Kavlak warf mit Besiktas Istanbul den FC Liverpool aus dem Bewerb. Die Türken gewannen daheim 1:0 und setzten sich danach im Elferschießen 5:4 durch. Dragovic kam mit Dynamo Kiew zu einem 3:1-Heimerfolg gegen Guingamp.

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Liverpool hatte das Hinspiel in England 1:0 für sich entschieden, Besiktas erzwang jedoch dank eines Tores von Tolgay Arslan (72.) die Verlängerung. Darin fiel kein Treffer, die Entscheidung musste im Elferkrimi fallen. Dort verwandelte unter anderem Kavlak souverän unter die Latte, bei Liverpool schoss Dejan Lovren den letzten Elfer über das Tor. Für Liverpool hatte die Partie an historischer Stätte stattgefunden. Im Atatürk-Stadion von Istanbul hatten die „Reds“ 2005 in einem dramatischen Elferschießen gegen AC Milan das CL-Finale gewonnen.

Dynamo Kiew musste einen 1:2-Rückstand aus dem Hinspiel aufholen. Lukasz Teodorczyk brachte die Ukrainer mit seinem Führungstor (31.) auf Aufstiegskurs. Unmittelbar nach der Pause erhöhte Witali Bujalskij auf 2:0 (46.). Durch den Anschlusstreffer Christophe Mandannes (66.) schafften die Franzosen den wichtigen Auswärtstreffer, der sie in eine Verlängerung gebracht hätte. Doch ein von Oleg Gusew verwandelter Elfmeter (75.) ließ am Ende Kiew jubeln.

Aleksandar Dragovic (Kiew) und Younousse Sankhare (Guingamp)

Reuters/Valentyn Ogirenko

Aleksandar Dragovic spielte bei Kiew in der Innenverteidigung durch

Abwehrfehler kosten Gladbach Aufstieg

Gescheitert ist hingegen Martin Stranzl mit Borussia Mönchengladbach gegen Titelverteidiger FC Sevilla. Die Deutschen verloren vor allem aufgrund von Abwehrfehlern daheim 2:3 und schieden mit dem Gesamtscore von 2:4 aus. Stranzl machte beim Tor zum 0:1 durch Carlos Bacca (8.) eine unglückliche Figur, dafür bereitete der 34-Jährige mit einem weiten Pass den Ausgleich durch Granit Xhaka (19.) vor. Vitolo (26., 79.) avancierte schließlich für Sevilla zum Matchwinner.

Für die Gladbacher wäre es das erste Europacup-Achtelfinale seit 20 Jahren gewesen. Entsprechend groß war die Enttäuschung, dass es nicht geklappt hat. „Wenn wir das dritte Tor machen, brennt es hier richtig“, sagte DFB-Spieler Christoph Kramer. Trainer Lucien Favre zog trotz des Scheiterns ein positives Fazit: „Wir haben eine gute Europa League gespielt. Spielerisch waren wir in beiden Spielen besser. Daraus müssen wir lernen. Nach dem 2:2 war noch alles möglich.“

Auch für PSV Eindhoven und Marcel Ritzmaier ist das Europacup-Abenteuer zu Ende. Die Niederländer unterlagen in Russland Zenit St. Petersburg 0:3, Ritzmaier stand nicht im Kader. Der VfL Wolfsburg schaffte dank eines 0:0 in Lissabon den Aufstieg. Die Deutschen brachten dank eines überragenden Tormanns Diego Benaglio den 2:0-Vorsprung aus dem Hinspiel über die Zeit.

Wieder Randale bei Feyenoord - AS Roma

Auch das Rückspiel zwischen Feyenoord Rotterdam und AS Roma wurde von Ausschreitungen überschattet. Die Partie musste in der 55. Minute beim Stand von 1:0 für Roma unterbrochen werden, da Zuschauer zahlreiche Gegenstände, darunter eine riesige Plastikbanane, auf das Spielfeld warfen. Roma setzte sich 2:1 und mit dem Gesamtscore von 3:2 durch und erreichte das Achtelfinale.

Das Siegestor erzielte Gervinho (60.). Der Offensivmann von der Elfenbeinküste war bereits vor der Pause mit der aufblasbaren Plastikbanane beworfen worden. Der Referee hatte auch nach diesem Vorfall die Partie schon für kurze Zeit unterbrochen. Heftige Krawalle von Rotterdamer Hooligans hatten bereits das Hinspiel in der vergangen Woche in der italienischen Hauptstadt überschattet.

Sportlich hatten die italienischen Clubs aber viel Grund zur Freude. Neben Roma schafften vier weitere Teams den Aufstieg. Nach dem turbulenten 3:3 im Hinspiel bei Celtic Glasgow reichte Inter Mailand im Rückspiel ein 1:0-Sieg durch ein spätes Tor von Fredy Guarin in der 88. Minute. Fiorentina warf mit einem 2:0-Erfolg Tottenham aus dem Bewerb. Napoli setzte sich mit dem Gesamtscore von 5:0 gegen Trabzonspor durch. Torino rang nach dem 2:2 im Heimspiel auswärts Athletic Bilbao mit 3:2 nieder.

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