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Wimmer und Prödl vor Clubwechsel

Zwei Innenverteidiger der österreichischen Nationalmannschaft stehen offenbar vor einem Clubwechsel. Bereits vor Wochen berichteten deutsche Medien vom Wechsel des Köln-Legionärs Kevin Wimmers zu Tottenham, außerdem soll angeblich Sebastian Prödl seinen Verein Werder Bremen verlassen und bei Besiktas Istanbul unterschreiben.

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Prödls Vertrag bei den Hanseaten läuft mit Saisonende aus. Über den kolportierten Wechsel zum Arbeitgeber seines ÖFB-Teamkollegen Veli Kavlak wollte der Steirer am Dienstag nicht sprechen - der 27-Jährige beantwortete lediglich Fragen zum 1:1 im Testspiel gegen Bosnien-Herzegowina.

Wimmer würde „großer Schritt“ freuen

Wimmer zeigte sich hingegen redseliger. „Es gibt nach wie vor Gespräche, aber beschlossene Sache ist es noch nicht“, sagte der 22-Jährige über einen möglichen Umzug nach London. Der Abwehrspieler machte deutlich, dass er sich ein Engagement bei Tottenham gut vorstellen kann. „Es wäre ein großer Schritt, zu so einem Topclub zu wechseln. Das Interesse ist da, auch von meiner Seite.“

Kevin Wimmer

ORF.at/Christian Öser

Wimmer könnte sich einen Umzug nach London gut vorstellen

Dabei hatte das deutsche Fußballfachmagazin „kicker“ schon Mitte März vermeldet, dass zwischen Köln und dem englischen Premier-League-Club bereits eine Einigung erzielt worden sei, obwohl Wimmer bei den „Geißböcken“ noch einen Vertrag bis 2019 hat. Die Ablösesumme für den 22-jährigen Innenverteidiger sollte demnach sechs bis sieben Millionen Euro betragen.

Während Prödl gegen die Bosnier erst in der 62. Minute eingewechselt wurde, kam Wimmer über die komplette Spielzeit zum Einsatz und durfte sich damit über sein zweites Länderspiel freuen. „Es war ein schönes Gefühl, ich habe die Partie genossen“, sagte der Oberösterreicher.

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