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Beide Clubs gut in Schuss

Die SV Ried will mit wiedergewonnener Heimstärke einen Angstgegner der jüngsten Vergangenheit wieder einmal biegen. Der SK Sturm gastiert zum Abschluss der 27. Runde am Sonntag (16.30 Uhr live ORF eins) im Innviertel. Die Grazer liegen in der Tabelle sieben Punkte vor den Riedern - und können gegen die Spielvereinigung auf eine hervorragende Bilanz bauen.

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Ried holte in den vergangenen vier Kalenderjahren bzw. 16 Spielen in der Bundesliga gegen Sturm nur einen Sieg. Das 3:0 in Ried am 24. August 2013 darf aber mit ruhigem Gewissen als Strohfeuer bezeichnet werden. Seit dem Sieg vor fast zwei Jahren setzten sich die Steirer in fünf Partien bei einem Remis viermal durch. Heuer gingen beide bisherigen Vergleiche an Sturm.

Tipico-Bundesliga, 27. Runde

Sonntag, Beginn 16.30 Uhr:

Ried - Sturm Graz

Live in ORF eins und im Livestream

Keine Sorgen Arena, SR Erlachner

Mögliche Aufstellungen:

Ried: Gebauer - Reifeltshammer, Trauner, Filipovic - Lainer, Polverino, Ziegl, Kragl - Murg, Walch - Thomalla

Sturm: Gratzei - Ehrenreich, Madl, Spendlhofer, Klem - Hadzic, Offenbacher - Schick, Stankovic, Avdijaj - Kienast

„Stehen in Rückrunde gut da“

Ried will sich davon aber nicht beirren lassen. Seit sieben Heimspielen sind die Innviertler ohne Niederlage, zuletzt klappte es auch auswärts mit einem 1:0-Erfolg bei der Austria. „Wir stehen in der Rückrunde gut da. Das dürfen wir jetzt nicht aufs Spiel setzen, es ist noch viel möglich für uns“, betonte Mittelfeldmann Marcel Ziegl. Trainer Oliver Glasner war ob des zuletzt Erreichten ebenfalls hochzufrieden.

„Wir haben gesehen, dass wir gegen jede Mannschaft gewinnen können. Es ist schön zu sehen, dass es an uns liegt, wie wir bei einem Spiel abschneiden“, meinte der Ried-Coach. Bei einem Erfolg am Sonntag gäbe es mit Rapid nur noch eine Mannschaft, gegen die Ried in dieser Saison noch nicht gewonnen hat. Fraglich sind beim Tabellensechsten jedoch die angeschlagenen Oliver Kragl (Knöchel) und Petar Filipovic (Knie). Bernhard Janeczek fällt weiter aus.

Sturm hat Platz zwei im Visier

Während Ried drei der vier letzten Spiele gewonnen hat, steht Sturm noch etwas besser da. Die Elf von Franco Foda beendete vier der vergangenen fünf Spiele als Sieger, nur bei Meister Salzburg gab es eine knappe 1:2-Niederlage. Die Europa-League-Qualifikation winkt, auch Platz zwei und damit die Qualifikationsphase der Champions League liegt bei vier Zählern Rückstand auf Rapid noch in Reichweite.

Genau dieser Endrang ist das große Ziel von allen Beteiligten bei Sturm. „Wir wollen in Ried unbedingt gewinnen, Platz zwei ist das Ziel“, betonte Mittelfeldspieler Anel Hadzic vor dem Antritt bei seinem ehemaligen Verein. Der bosnische Internationale muss auf seinen gesperrten Nebenmann Simon Piesinger verzichten. Statt diesem dürfte Daniel Offenbacher im zentralen Mittelfeld beginnen.

Trainer Foda muss außerdem auf Bright Edomwonyi (Mittelfußknochenbruch) und Wilson Kamavuaka (rekonvaleszent) verzichten. Am Selbstvertrauen seiner Mannschaft soll das aber nicht nagen. „Wir müssen am Limit spielen, aber wir haben die Qualität dazu“, sagte Foda. Er sah die Ausgangslage nach den jüngsten Ergebnissen ausgeglichen: „Es wird ein schwieriges Spiel, die beiden Mannschaften sind auf Augenhöhe.“

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