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Zukunft bei Sturm noch offen

Donis Avdijaj ist in der österreichischen Bundesliga angekommen. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten wird der Jungstar von Schalke 04 den hohen Erwartungen bei Sturm Graz langsam gerecht. Vor der Länderspielpause erzielte der 18-jährige Deutsche gegen die Admira (3:1) auf sehenswerte Art und Weise sein erstes Ligator. Am Sonntag (16.30 Uhr live in ORF eins) will er in Ried nachlegen.

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Das Potenzial von Avdijaj ist unübersehbar. Dass er über den Sommer hinaus in Graz bleibt, ist allerdings nicht gesichert. Zwar läuft der Leihvertrag mit Schalke bis Sommer 2016, der deutsche Spitzenclub besitzt aber für Ende Mai eine Rückholoption. „Ich weiß, dass ich von der Qualität her weiter oben spielen könnte“, meinte Avdijaj im Gespräch mit der APA. „Ich lasse das aber auf mich zukommen. Im Moment ist alles ein bisschen ungewiss.“

Foda gab Ausschlag für Wechsel

In zwei Monaten weiß das Ausnahmetalent mehr. Auch ein weiteres Jahr in Graz kann er sich gut vorstellen - zumal er auch zu Franco Foda eine gute Verbindung aufgebaut hat. „Wir haben uns damals bewusst für diesen Trainer entschieden“, erinnerte Avdijaj an seinen Wintertransfer, der ihm vor allem Spielpraxis verschaffen sollte. „Er ist ein Trainer, der locker eine internationale Topmannschaft trainieren könnte. Er hat Riesenerfahrung und kann mich weiterbringen.“

Avdijaj kam bisher in allen sieben Frühjahrsspielen zum Einsatz. „Ich habe hier das Gefühl des Vertrauens“, sagte der Offensivspieler mit kosovarischen Wurzeln. Foda ist allerdings keiner, der seinen Rohdiamanten in den Himmel lobt. „Er hat auch Skepsis, sagt mir Dinge, die ich verbessern muss“, erklärte Avdijaj. In seiner eigenen Wahrnehmung ist das vor allem die fehlende Geduld. „Das ist noch meine größte Schwäche.“

Hohe Ablösesumme

Auch bei Sturm brauchte Avdijaj ein bisschen, um sich an das Spielsystem zu gewöhnen. Zeit, die man einem Mann seiner Klasse selten zugesteht. „Klar ist eine gewisse Erwartungshaltung da“, sagte der Angreifer. Immerhin steht in seinem bis Sommer 2019 laufenden Vertrag bei Schalke zur Abschreckung potenzieller Konkurrenten eine festgeschriebene Ablösesumme von 49 Millionen Euro - für Avdijaj Fluch und Segen zugleich.

„Es gibt selten Leute, die in einem so jungen Alter schon einen so großen Druck haben“, sagte der ehemalige deutsche U19-Teamspieler. Er habe dadurch aber früh gelernt, mit hohen Erwartungen umzugehen. „Es hat seine Vorteile und seine Nachteile.“ Überall als der 49-Millionen-Mann wahrgenommen zu werden, daran hat er sich mittlerweile gewöhnt. Avdijaj: „Ab und zu nervt es, ab und zu ist es aber auch ein geiles Gefühl - bei positiven Berichten.“

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