Knalleffekt beim Double-Gewinner
Trainer Adi Hütter und Double-Gewinner Red Bull Salzburg gehen seit Montag getrennter Wege. Der 45-Jährige einigte sich mit dem Club auf eine einvernehmliche Auflösung des Vertrages, der noch bis Sommer 2016 gelaufen wäre. Als Grund werden Auffassungsunterschiede in der Zukunftsplanung zwischen den neuen Sportdirektoren Jochen Sauer und Christoph Freund mit Hütter angeführt.
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„Wir haben in der vergangenen Spielzeit mit der Verteidigung des Doubles etwas Großartiges geschafft und sind damit erst der dritte Verein, dem das in Österreich gelungen ist. Die entsprechende Analyse fiel aufgrund der erreichten Ziele verhältnismäßig kurz aus, da wir unseren Fokus voll auf die Planung und Ausrichtung der neuen Saison gelegt haben. Nach eingehenden und intensiven Gesprächen, die wir sehr respektvoll sowie ganz offen und ehrlich geführt haben, sind wir gemeinsam und einvernehmlich zur Entscheidung gelangt, anhand der unterschiedlichen zukünftigen Zielsetzungen ab sofort getrennte Wege zu gehen“, erklärte General Manager Sauer in einer Aussendung des Clubs.

GEPA/Felix Roittner
An den nationalen Erfolgen dürfte Adi Hütters Verbleib nicht gescheitert sein
Abschied mit gutem Gefühl
Der sportliche Leiter Freund ergänzte: „Der Kader wird sich in diesem Sommer wieder verändern. Es werden immer neue Spieler eingebaut und entwickelt. Dauerhaft Aufbau- und Ausbildungsarbeit zu leisten erfordert ein hohes Maß an Identifikation mit dieser Aufgabe, die obendrein bei uns auch mit einer sehr großen Erwartungshaltung gepaart ist. Gegenseitiges, uneingeschränktes Verständnis und Commitment in Bezug auf die gemeinsamen Ziele, sind dabei eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“
Salzburg trennt sich von Hütter
Fußballmeister und Cupsieger Salzburg trennt sich von Trainer Adi Hütter. Als Grund werden Auffassungsunterschiede genannt.
Hütter meinte zu seinem Abschied: „Nach mehreren offenen, guten und intensiven Gesprächen, sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, getrennte Wege zu gehen. Nach einem sehr erfolgreichen Jahr kann ich mich mit einem guten Gefühl von Red Bull Salzburg verabschieden.“
Bis zum Trainingsstart am 27. Juni wollen die Salzburger einen Nachfolger gefunden haben. Laut spanischen Medienberichten soll der ehemalige Barcelona-Stürmer Oscar Garcia bereits ein Angebot vorliegen haben. Der 42-jährige Spanier sammelte als Trainer unter anderem beim israelischen Verein Maccabi Tel Aviv sowie den englischen Clubs Brighton & Hove Albion und FC Watford Erfahrungen.
Personeller Aderlass
Hütter hatte erst vor einem Jahr das Amt von Roger Schmidt übernommen und die „Bullen“ mit sechs Punkten Vorsprung zum Meistertitel und mit einem 2:0-Finalsieg nach Verlängerung über Austria Wien zum Sieg im ÖFB-Samsung-Cup geführt. Im Laufe des Jahres wurden mit Sadio Mane, Alan und Kevin Kampl drei Leistungsträger abgegeben.
Am Ende der Saison verließen auch noch Goalie Peter Gulacsi, Verteidiger Andre Ramalho und ÖFB-Teamspieler Stefan Ilsanker den Verein. Die Zukunft von Marcel Sabitzer ist noch offen. Der ÖFB-Spieler soll wie Ilsanker zu RB Leipzig wechseln. Salzburg wird in Zukunft vermehrt auf junge Spieler setzen. Ein Umstand, mit dem sich Hütter offenbar nicht mehr identifizieren konnte.
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