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Auftakt zur „Sport for Good Challenge“

Mit Anna Fenninger, Franz Klammer, Hermann Maier, Thomas Muster und Felix Gottwald suchen fünf der erfolgreichsten heimischen Athletinnen und Athleten ab Sonntag österreichische Projekte, die benachteiligten Kindern und Jugendlichen den Zugang zum Sport eröffnen. Bei der „Sport for Good Challenge“ der Laureus-Stiftung werden diese dann sowohl finanziell als auch mit Know-how unterstützt.

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„Unsere Botschafter werden die fünf interessantesten Projekte persönlich besuchen und dann gemeinsam das nächste Laureus-Projekt für Österreich auswählen“, erklärte Paul Schif, Geschäftsführer der „Laureus Sport for Good“-Stiftung für Österreich und Deutschland. „Dort lernen die Kinder das, was sie für das Leben am dringendsten brauchen: den Glauben an sich selbst.“ Bewerben kann man sich ab Sonntag über Facebook.

Weltweite Initiative

Weltweit bestehen bereits mehr als 150 Projekte, die Kindern über den Sport zu einem besseren Leben verhelfen sollen. Rund 200 der bedeutendsten Persönlichkeiten des Spitzensports widmen sich unter dem Vorsitz von Hürden-Doppelolympiasieger Edwin Moses als Laureus-Botschafter der gemeinsamen Idee, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen Zugang zum Sport zu ermöglichen.

Anna Fenninger mit Kindern

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Anna Fenninger vermittelt benachteiligten Kindern die Freude am Skifahren

In Österreich liegt der Anteil der Kinder, die Unterstützung brauchen, um Sport überhaupt ausüben können, laut Studien bei rund zehn Prozent. „Kinder, die in Armut, mit Gewalt und mit Ausgrenzung leben müssen, gibt es auch bei uns in Österreich mehr, als wir wahrhaben wollen“, betonte Fenninger. Zwei Initiativen wurden von der Stiftung bereits unterstützt.

Hunderte Kinder profitieren von den Projekten

Die Gesamtweltcup-Siegerin engagiert sich gemeinsam mit Skilegende Klammer und Olympiasieger Gottwald etwa für das Projekt „Schneetiger“, das in den vergangenen drei Jahren mittlerweile rund 400 Kinder und Jugendliche an den Wintersport herangeführt hat. Alle drei Sportstars geben dort regelmäßig ihre persönlichen Erfahrungen weiter und trainieren gemeinsam mit den Kindern.

Felix Gottwald mit Kindern

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Felix Gottwald bindet mit den Kindern der „SportFreunde“ im Sommer Flöße

Das in Salzburg beheimatete Projekt „SportFreunde“ hat sich zum Ziel gesetzt, Mädchen und Burschen aus schwierigen sozialen Verhältnissen das Kennenlernen verschiedener Sportarten zu ermöglichen. Auch hier kümmern sich Gottwald und Klammer als Botschafter in gemeinsamen Workshops im Rahmen eines Sportcamps um die rund 60 Kinder.

„Wir verfolgen mit der ‚Sport for Good Challenge‘ nicht nur das Ziel, ein tolles neues Projekt für Österreich auszuwählen und zu unterstützen. Wir wollen auch das soziale Engagement, das so viele kleine Sportinitiativen leisten, sichtbar machen“, fasst Klammer die Ziele der Stiftung zusammen. „Je mehr sich bewerben, desto höher ist die Aufmerksamkeit für diese wichtige Arbeit.“

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