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Noten für einen historischen Fußballabend

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Robert Almer: Sehr gut

Für den ÖFB-Goalie war die Partie völlig anders geartet als das Spiel gegen Moldawien, als er unterbeschäftigt war. Gleich in der elften Minute zeigte Almer bei einer Parade nach einem Ibrahimovic-Freistoß, warum er der neue Rekordhalter im ÖFB-Tor ist. In Minute 64 und kurz vor Schluss war er mehrmals perfekt zur Stelle. Auch bei den zahlreichen Abschlägen war er sicher und hatte keine Probleme bei den Flanken.

Florian Klein: Gut

Der Stuttgart-Legionär war in der Defensive stark gebunden und konnte nur selten Offensivakzente setzen. Seine Arbeit auf der rechten Abwehrseite erledigte Klein aber ohne großen Schnitzer auf sehr solide Art und Weise. Mit seinem Einwurf auf Junuzovic überlistete er die schwedische Abwehr.

Aleksandar Dragovic: Sehr gut

Der Kiew-Legionär bekam bei einigen Szenen die Klasse von Ibrahimovic zu spüren, zog sich aber seinem Können entsprechend beachtlich aus der Affäre. Vor allem sein Tackling in der 73. Minute gegen Marcus Berg war in allerhöchster Not einfach nur sehenswert. Mit ihm hat das ÖFB-Team einen Innenverteidiger von Weltklasseformat.

Sebastian Prödl: Sehr gut

Auch Prödl zeigte eine äußerst konsequente und aufmerksame Leistung. Der Watford-Legionär hatte ein sehr gutes Stellungsspiel und war auch sehr aufmerksam beim Aufbau der Abseitsfalle. Prödl trug einen wesentlichen Teil zur Abwehrarbeit bei. Mit dem einen oder anderen Wechselpass sorgte er auch für eine gute Spielverlagerung.

Christian Fuchs: Gut

In der ersten Hälfte kam es zwischen dem Kapitän und Teamchef Marcel Koller zu einem Wortgefecht. Grund dafür dürfte die fehlende Abstimmung mit Arnautovic gewesen sein. Fuchs ließ sich aber kaum etwas zuschulden kommen und hielt ordentlich dagegen. Offensivaktionen kamen eher weniger zustande, hatten aber angesichts des Spielverlaufs auch keine Priorität.

Julian Baumgartlinger: Gut

Der Mainz-Legionär stemmte sich mit seiner Kampfkraft gegen die Schweden und hatte einige Balleroberungen. Im Zentrum stimmte allerdings nicht immer die Zuordnung, weshalb Baumgartlinger einen schweren Stand hatte, sich aber nie hängenließ. In der Offensive zeigte er gute Aktionen und den einen oder anderen öffnenden Pass, jener kurz vor Schluss war der Ausgangspunkt für das 4:0.

David Alaba: Gut

Wie schon beim Hinspiel in Wien versenkte Alaba einen Elfmeter zur frühen Führung. Jener in der Friends Arena fiel unter die Kategorie stilvoll. Ansonsten hatte Alaba einen schweren Stand, da er früh attackiert wurde. Von der Aggressivität der Schweden ließ er sich ein wenig die Schneid abkaufen und konnte sich nicht wie erhofft ins Spiel einbringen. Bei einigen Aktionen zeigte er aber seine Qualitäten.

Martin Harnik: Sehr gut

Die Partie begann für Harnik nicht gerade vielversprechend. Durch Fehlpässe und Unsicherheiten lief zunächst kaum etwas. Harnik taute allerdings auf. Vor dem 2:0 reagierte der Stuttgart-Legionär am schnellsten und drückte den Ball über die Linie. Das Tor gab dem Flügelspieler Selbstvertrauen, danach lief es besser. Kurz vor Schluss schnürte er seinen Doppelpack, indem er dort stand, wo man bei einem Stanglpass stehen muss.

Zlatko Junuzovic: Gut

Vor allem in der ersten Hälfte hatte es Junuzovic im zentralen Mittelfeld schwer. Dafür entwischte er den Schweden nach dem Klein-Einwurf und wurde im Strafraum gelegt. Nach dem Seitenwechsel bot sich dem Bremen-Legionär mehr Platz, wobei er mit seinen kurzen Ballkontakten oft das Spiel schnell machte. Die übliche Laufbereitschaft und Einsatzfreudigkeit legte er auch an den Tag.

Marko Arnautovic: Gut

Zu Beginn der Partie herrschte ein wenig Durcheinander, da die Abstimmung nicht passte. Danach versuchte Arnautovic, sich in einigen Eins-gegen-eins-Situationen durchzusetzen, was sporadisch gelang. Manchmal wäre der direkte Zug zum Tor vielleicht besser gewesen. Eine Großchance ließ Arnautovic aus, dafür hatte er bei so mancher Aktion seine trickreichen Beine im Spiel.

Marc Janko: Sehr gut

Die Solospitze lieferte sich ein Privatduell mit Andreas Granqvist, das beiden Spielern die Gelbe Karte einbrachte. Viele Szenen hatte Janko nicht, dafür aber bei zwei Toren seinen Körper im Spiel, was für ihn spricht. Vor dem 2:0 verlängerte er per Kopf auf Harnik, der abstaubte. Mit einer guten Körperdrehung blockte er sich vor dem 3:0 ideal den Weg frei und schoss ein.

Marcel Sabitzer: zu kurz eingesetzt

Stefan Ilsanker: zu kurz eingesetzt

Jakob Jantscher: zu kurz eingesetzt

Christian Wagner, ORF.at, aus Stockholm

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