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Vertrag bis 2019 unterschrieben

Der deutsche Bundesligist Mainz 05 hat am Dienstagabend die Verpflichtung von Karim Onisiwo vermeldet. Der ÖFB-Internationale wechselt laut Angaben der Mainzer ablösefrei nach Deutschland. Beim Tabellenachten unterschrieb Onisiwo einen Vertrag bis 2019. „Ich bin sicher, dass ich in Mainz meine nächsten Entwicklungsschritte machen kann“, wird der 23-Jährige auf der Vereinswebsite zitiert.

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Onisiwo spielte zuletzt für den SV Mattersburg, nach einem Rechtsstreit wurde sein Vertrag bei den Burgenländern vom Arbeits- und Sozialgericht Wien aber für ungültig erklärt. Mattersburg hatte erklärt, dagegen Einspruch zu erheben. „Es ist eine Frage der Rechtswirksamkeit. Wir werden in Berufung gehen“, kündigte Sportdirektor Franz Lederer gegenüber dem ORF Burgenland an. Genauer wollte er sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht äußern.

Wirbel um Onisiwo-Transfer

Der überraschende Transfer von Karim Onisiwo nach Mainz könnte zum Fall für die FIFA werden. Mattersburg will die Freigabe des Stürmers nicht akzeptieren, dieser ist aber schon mit Mainz im Trainingslager.

Vertragslage sorgte für Rätselraten

Ein Transfer von Onisiwo stand bereits seit Monaten im Raum, neben den heimischen Topclubs Salzburg, Rapid und Austria sollen auch diverse internationale Clubs am Wiener interessiert gewesen sein. Auch den Mainzern, bei denen ÖFB-Teamspieler Julian Baumgartlinger als Kapitän fungiert, wurde bereits reges Interesse nachgesagt. Die ungewisse Vertragslage hatte aber überall für Rätselraten gesorgt. Nach der jüngsten Entwicklung war der Weg für einen Wechsel des Offensivmanns, der im November beim 1:2 gegen die Schweiz im ÖFB-Team debütiert hatte, aber frei.

Karim Onisiwo

GEPA/Martin Hoermandinger

Von Onisiwo erwartet sich Mainz in der Zukunft noch einiges

„Karim Onisiwo ist ein hoch veranlagter Spieler mit einer nicht ganz alltäglichen Vita, dessen Entwicklung hin zum österreichischen Nationalspieler wir seit Längerem genau beobachtet haben. Es ist unser nächstes, spannendes Projekt, einen jungen, hungrigen Spieler zu einem guten Bundesliga-Spieler zu entwickeln. Dieses Potenzial sehen wir in ihm“, sagte Mainz-Manager Christian Heidel.

Trainer Martin Schmidt beschrieb seinen neuen Schützling, der auf der Vereinswebsite als „Shootingstar der österreichischen Bundesliga“ bezeichnet wird, als „schnellen, trickreichen Spieler mit einem guten Zug zum Tor“. „Er bekommt bei uns die Zeit, sein Talent in Ruhe weiterzuentwickeln und auf ein höheres Niveau zu bringen“, meinte der Schweizer.

Direkt ins Trainingslager nach Marbella

Erstmals auf seine neuen Teamkollegen trifft Onisiwo am Mittwoch. Dann geht es ins Trainingslager der Mainzer in Marbella. „Ich freue mich jetzt, die Mannschaft kennenzulernen, auf die familiäre Atmosphäre und den starken Zusammenhalt, von dem mir im Vorfeld schon Julian Baumgartlinger berichtet hat“, so Onisiwo.

Der in Wien geborene Sohn eines Nigerianers und einer Österreicherin schaffte damit einen rasanten Aufstieg. In Wien-Favoriten aufgewachsen, bezeichnete sich der Angreifer selbst als Spätstarter. Bei Austria Salzburg (2012-2014) schoss er sich in der Regionalliga West ins Rampenlicht, der damalige Erste-Liga-Verein Mattersburg holte den physisch starken Spieler im Sommer 2014. Der SVM schaffte danach auch dank 18 Toren von Onisiwo die Rückkehr in die Bundesliga. Im Herbst war er dann wieder der auffälligste Akteur seiner Mannschaft.

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