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Rennleitung gibt sich zuversichtlich

In Kitzbühel ist man aufgrund der aktuellsten Wetterdaten optimistisch, kommende Woche eine Abfahrt über die Originalstrecke bieten zu können. Ab Mitte dieser Woche sollen die Temperaturen so stark fallen, dass spätestens ab Donnerstagnacht beschneit und damit auch die Hausbergkante rennfertig gemacht werden kann. „Ich bin optimistisch“, sagte Neo-Rennleiter Axel Naglich am Montag zur APA.

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Die Hahnenkamm-Rennen 2016 stehen von 22. bis 24. Jänner im Kalender. Los geht es am Freitag mit Super-G (11.45 Uhr) und abendlichem Kombi-Slalom (16.45 Uhr). Am Samstag steht die Abfahrt (11.45 Uhr) und am Sonntag der Slalom (10.30 und 13.30 Uhr) auf dem Programm, ORF eins überträgt alle Rennen live.

Plan B ohne Hausbergkante

Die FIS hatte vergangene Woche grünes Licht für die 76. Hahnenkamm-Rennen gegeben, obwohl auch in Kitzbühel die Schneesituation nicht herausragend ist. Die Organisatoren bauen nun voll auf das Wetter und peilen eine „Streif a la minute“ an. „Donnerstag bis Samstag beschneien, Sonntag wird es richtig kalt, da schneien wir am Hausberg, was geht. Montag zäunen und präparieren, Dienstag erstes Training“, lautet der „nicht unrealistische“ Plan Naglichs.

Kjetil Jansrud (NOR)

APA/Harald Schneider

2015 feierte Kjetil Jansrud seinen ersten Triumph auf der Streif

Natürlich hat man einen Plan B parat. Sollte es doch noch knapp werden, würde notfalls wohl auch ein Trainingslauf reichen bzw. könnte man am ersten Tag auch auf der Ersatzvariante trainieren, also „hinten herum“ statt über die spektakuläre Hausbergkante. Naglich: „Wir sind bereit, auf alle Varianten zu reagieren.“ Schon in den beiden vergangenen Jahren waren die Rennen auf verkürzter bzw. veränderter Strecke über die Bühne gegangen.

„Wir schaffen das alles auch mit Kunstschnee“

Auch der Ganslernhang für den Slalom ist prinzipiell „fertig“, allerdings ist das Schneeband noch sehr schmal. „Aber auch das bringen wir hin“, so Naglich, für den der ebenfalls erwartete Naturschnee gar nicht so wichtig ist. „Natürlich wäre das gut für die Optik und die Sturzräume. Wir schaffen das alles aber auch mit Kunstschnee.“

Die Wochen um Kitzbühel sind alljährlich die wichtigsten im Weltcup-Kalender der Herren - diesen Winter besonders, da im Februar keine Titelkämpfe anstehen. Schon diese Woche steht der Hahnenkamm im Mittelpunkt: So steigt am Mittwoch bei der Bergstation ein Formel-1-Showrun mit Max Verstappen, dessen Toro Rosso dafür mit dem Hubschrauber zum Start geflogen wird.

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