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„Ich hoffe, dass das so weitergeht“

Nach dem ungefährdeten 3:0-Erfolg gegen Mattersburg und der damit verbundenen Tabellenführung hat sich Rapid-Trainer Zoran Barisic zufrieden gezeigt, in der Meisterschaftsfrage ist er aber gewohnt vorsichtig geblieben. „Das ist nur eine Momentaufnahme“, sagte er nach dem Spiel.

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Da ahnte er noch nicht, dass die folgende Partie von Salzburg bei Sturm Graz 0:0 enden und damit Platz eins für die Wiener bis zum Wochenende halten würde. „Mir geht es um unser Spiel. Wir haben sowieso immer den Druck, gewinnen zu müssen. Es ist unsere Mentalität, unsere Fans mit gutem Fußball zu begeistern, dem haben wir uns verschrieben. Ich glaube, da sind wir auf einem guten Weg“, so Barisisc nach dem fünften Ligasieg in Serie.

Rapid - Mattersburg 3:0

Rapid gewann das Heimspiel gegen Mattersburg durch Tore von Stefan Schwab (36.), Stefan Stangl (44.) und Florian Kainz (87.) klar 3:0.

Barisic sieht größeres Potenzial

„Wir haben jetzt über einen längeren Zeitraum gut Fußball gespielt, das ist auch das, was wir uns vorgenommen haben. Ich hoffe, dass das so weitergeht, was die Entwicklung unseres Spiels betrifft“, sagte der 45-jährige Wiener. „Wir haben unser Spiel ständig verbessert. Zeitweise ist schon zu erkennen, welch Potenzial in der Mannschaft schlummert“, ist der Rapid-Coach von der Titelchance seiner Mannschaft durchaus überzeugt.

Ob sich nun der erhoffte Lauf einstellt, der zum ersten Titel seit 2008 führen könnte, wagte der Rapid-Coach nicht zu prophezeien. „In einen Flow zu kommen geht nicht auf Knopfdruck. Diese Leichtigkeit muss man sich hart erarbeiten.“

Druck auf Salzburg steigt

Etwas deutlicher wurde Stefan Stangl, Torschütze zum 2:0 gegen die Burgenländer: „Es ist schön, dass wir da vorlegen und Druck auf Salzburg aufbauen können“, freute sich der Rapid-Verteidiger über die erstmalige Tabellenführung der Grün-Weißen seit der elften Runde Anfang Oktober. „Aber wir können nichts beeinflussen, Salzburg ist auch gut drauf.“

Auch Stefan Schwab zeigte sich vorsichtig optimistisch für das letzte Meisterschaftsdrittel. „Wir müssen uns jetzt weiterhin auf die Liga konzentrieren. Wir sind mit fünf Siegen ins Frühjahr gestartet, da dürfen wir uns nicht beschweren und müssen weiter nach vorne schauen“, sagte der Mittelfeldspieler.

Berisha

GEPA/Markus Oberlaender

Berisha ärgerte sich nicht nur über das Unentschieden gegen Sturm Graz

„Es ist ärgerlich“

Bei den Salzburgern, die sich von Sturm Graz nur 0:0 trennten, saß der Stachel nach der abgegebenen Tabellenführung tief. „Es ist ärgerlich, dass wir die Tabellenführung verloren haben, aber wir müssen immer auf uns selbst und nicht auf andere Mannschaften schauen“, versuchte Valon Berisha zu beschwichtigen.

„Wir müssen aggressiver sein und mehr Duelle gewinnen“, forderte Flügelspieler Valentino Lazaro. Auch „Bullen“-Trainer Oscar Garcia ortete Verbesserungsbedarf. „Ich bin nie zufrieden, wenn ich nicht gewinne“, so der Spanier.

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