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Keine Veränderung im Abstiegskampf

Die 30. Runde der tipico-Bundesliga hat im Abstiegskampf kaum neue Erkenntnisse gebracht. Das überraschende 2:0 am Samstag bei der Austria war für Schlusslicht Grödig zwar der erste Sieg seit 2. Dezember, in der Tabelle aber nahezu bedeutungslos, weil auch die neuntplatzierten Rieder mit 1:0 gegen Mattersburg gewannen. Nach wie vor liegen die Salzburger sechs Zähler hinter den Oberösterreichern.

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Für Grödig-Coach Peter Schöttel war der Erfolg aber alles andere als wertlos. „Wie die anderen Mannschaften spielen, können wir nicht beeinflussen. Für uns ist der Sieg Gold wert“, betonte der Wiener. „Wir waren im Frühjahr des Öfteren die bessere Mannschaft und sind nicht belohnt worden.“ Sein Team profitierte am Verteilerkreis vor allem von einem Schnitzer von Raphael Holzhauser. „Wir hatten bis zum 1:0 auch das nötige Glück, aber das braucht Grödig, um in Wien zu gewinnen“, sagte Schöttel.

Benjamin Sulimani (Grödig) erzielt das 0:1

GEPA/Christian Ort

Benjamin Sulimani bedankte sich nach Holzhausers Schnitzer

Der Grödiger Trainer hoffte, dass die Brust seiner Spieler im Finish noch einmal wachsen würde. „Im Normalfall sollten wir jetzt wesentlich mehr Selbstvertrauen haben. Das ist auch ganz klar ein Signal an die Konkurrenz, dass es uns noch gibt“, sagte Schöttel und versprühte Optimismus. „Die Tabelle können wir trotzdem lesen. Aber wir bleiben auf einer Distanz, die noch zu schaffen ist. Es gibt uns noch.“

Rieder mit mehr Willen

Ried tankte aber seinerseits mit einem verdienten Erfolg Selbstvertrauen - auch wenn der Sieg durch den Treffer von Thomas Fröschl (58.) knapp ausfiel. Die Burgenländer präsentierten sich im Innviertel bei ihrer dritten Niederlage en suite denkbar harmlos. Der erste Torschuss der Gäste viel in der 74. Minute. „Wir haben keine richtige Torchance kreiert, deswegen hat Ried verdient gewonnen. Es war heute ein Willenssieg, und der Wille war mehr aufseiten der Rieder“, musste Mattersburg-Coach Ivica Vastic gestehen.

Ried-Torhüter Thomas Gebauer, der einen eher ruhigen Abend verlebte, wollte sich mit dem Blick nach hinten gar nicht aufhalten. „Solange wir unsere Punkte machen, kann Grödig machen, was sie wollen“, sagte der 33-Jährige. Auch er wusste, dass die Partie kein Fußballschmankerl war. „Man hat an unserer Spielweise gesehen, worum es geht“, meinte er nach dem dritten Sieg im Frühjahr trocken. „Mattersburg ist gesichert, da hat der letzte Druck gefehlt, da kommt so ein Spiel heraus.“

In der 34. Runde am 7. Mai steht für Grödig noch das direkte Duell in Ried an. Davor bekommen es die Rieder „Wikinger“ mit Salzburg (a), Admira (h) und Sturm Graz (a) zu tun, danach stehen noch Spiele gegen die Austria (h) und Altach (a) an. Grödigs Restprogramm umfasst abgesehen vom Ried-Match Partien gegen Admira (a), WAC (h), Rapid (h), Salzburg (h) und Mattersburg (a).

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