Salzburg erzielt die meisten Treffer
Insgesamt 477 Tore wurden in der abgelaufenen Saison geschossen, was einen Schnitt von 2,65 ergibt. Die meisten erzielte Salzburg mit 71, das sind durchschnittlich 1,97 pro Spiel. Ihr Rekord steht übrigens bei 110 (3,06) aus der Saison 2013/14. Am seltensten traf der WAC mit 33 (Schnitt 0,92). Rapid mit 66 (1,83) folgt auf Rang zwei vor der Austria mit 65 (1,81).
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Die wenigstens Treffer kassierten ebenfalls die Salzburger mit 33 (Schnitt 0,92) vor dem WAC mit 36 (1). Die meisten Tore bekamen die Mattersburger mit 70 (1,94), wobei das 0:9 daheim gegen die Austria und das 1:6 gegen Rapid wesentlich dazu beitrugen.

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Soriano setzte sich erneut in der Torschützenwertung durch
Zum dritten Mal in Folge Schützenkönig
Zum dritten Mal in Folge wurde der Salzburg-Spieler Jonatan Soriano Torschützenkönig. Der Spanier musste sich allerdings nach jeweils 31 Treffern in den vorangegangen zwei Saisonen diesmal bei 27 Einsätzen mit 21 Toren (vier Elfer, ein Freistoß und eines mit dem Kopf) begnügen. Vier davon schaffte er allein beim 4:2-Heimsieg gegen Mattersburg am 26. September, außerdem verzeichnete er zwei Doppelpacks, womit er bereits 23 auf seinem Bundesliga-Konto hat. Mit 112 Treffern in insgesamt 131 Ligaspielen hat er zudem eine sensationelle Quote.
Alexander Gorgon von der Austria stand dem Salzburger mit 19 Treffern (persönlicher Rekord) aber nicht viel nach, wobei er gleich acht Elfer (einen im Nachschuss) verwertete, am Sonntag gegen Sturm aber einen weiteren vergab. Außerdem traf er fünfmal mit dem Kopf und gleich sechsmal per Doppelpack. Insgesamt 40 Doppelpacks und ein Dreierpack (Bright Edomwonyi von Sturm beim 4:1 gegen Altach) wurden verzeichnet. 13 Freistoßtore wurden erzielt, Holzhauser (Austria) und Standfest (WAC) scorten je zweimal.
Rapids Kainz ist der Assist-König
Der Assist-König der Saison hieß Florian Kainz. Dem Rapidler gelangen gleich 18 Torvorlagen, darunter drei am Schlusstag. Sein Mannschaftskollege Steffen Hofmann muss sich den zweiten Platz in dieser Wertung mit Soriano (je neun Assists) teilen. Dahinter folgen der Austrianer Alexander Grünwald und der Rieder Dieter Elsneg mit je acht Torvorlagen.
Von 33 verhängten Strafstößen wurden 28 verwandelt und fünf pariert. Elfer-„Killer“ waren Andreas Lukse (Altach) gegen Roman Wallner (Grödig) und gegen Pink (Mattersburg), Markus Kuster (Mattersburg) gegen Patrick Möschl (Ried) und Steffen Hofmann (Rapid) sowie Michael Esser (Sturm) gegen Alexander Gorgon (Austria).
Gorgon achtmal vom Elferpunkt erfolgreich
Gorgon verwandelte jedoch alle acht Penaltys (einen im Nachschuss gegen Rapids Jan Novota), zu denen er noch angetreten war. Soriano schaffte vier aus vier Penaltys und hat damit 17 von insgesamt 21 in der Bundesliga verwertet, Hofmann 31 von insgesamt 37.

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Austrias Gorgon (r.) verwandelte acht seiner neun Elfmeter
Die Austria erhielt mit neun die meisten Elfer zugesprochen und verwertete acht, jeweils nur einen durften Sturm und der WAC (je 1/1) schießen. Weiters: Salzburg 4/4, Admira 4/4, Grödig 5/4, Ried 3/2, Altach 2/2, Rapid und Mattersburg je 2/1, 2/1. Gleich neun Elfmeter wurden gegen Mattersburg verhängt und sieben davon auch verwandelt. Ferner: Rapid 5/5, Austria und WAC je 4/4, Altach 4/2, Grödig 2/2, Sturm 2/1, Salzburg, Admira und Ried je 1/1.
Rapid und Austria treffen mit Köpfchen
Die meisten Kopftore gelangen Rapid und Austria mit je 13 vor Altach und Ried (je 10), Mattersburg (9), Admira (8), Sturm (6), Salzburg (5), Grödig (4) und WAC (3). Gorgon (5) war hier vor seinem Clubkollegen Kayode, Schwab (Rapid), Schößwendter (Admira) und Bürger (Mattersburg), alle je 4, die Nummer eins. Die meisten Kopftore kassierten Mattersburg und Grödig (je 11), Altach und Austria (je 10), Admira, Salzburg und Ried (je 8), Sturm (6), Rapid (5) und WAC (4).
Nummer eins bei den „Joker“-Toren war Rapid mit zehn Treffern vor Austria und Mattersburg (je 8), Admira (7), Salzburg und Ried (je 5), Altach, Sturm, der WAC und Grödig (je 3). Austrias Friesenbichler kam allein auf fünf „Joker“-Tore, Mattersburgs Bürger immerhin auf vier.
Austria in „Rapid-Viertelstunde“ am besten
Die meisten Tore im Finish (ab 76. Minute) glückten der Austria mit 19, die fünfmal den Sieg und einmal ein Remis bedeuteten. Dann folgte Rapid mit 17 (5 x Sieg/2 x Remis). Die weitere Reihung: Mattersburg 14 (3/3), Sturm 12 (2/3), Admira (3/4) und Grödig (3/2), je elf, Salzburg (2/0) 10, WAC (3) 7, Altach (1/0) 5 und Ried (2/1) 4.
Die meisten Tore im Finish kassierte Mattersburg mit 21 (2 Niederlagen/1 Remis) vor Sturm (5/3), Ried (4/2), und Grödig (3/2), alle je 13, Altach 11 (3/3), Admira 10 (1/1), Austria (0/3) und WAC (5/1) je 8, Rapid 7 (2/1) und Salzburg 6 (1/3).
Salzburg schlägt schon früh zu
In der Anfangsviertelstunde zeigte sich Salzburg mit 13 Toren (Soriano 5) klar als die Nummer eins vor Rapid und Sturm (je 8), Ried (5), Grödig, Admira, Altach und WAC (je 4), Austria (3) und Mattersburg (1). Die wenigsten Treffer in der Anfangsphase kassierte Rapid mit zwei Toren vor Salzburg (3), Grödig (4), Altach (5), die Austria, Admira, Ried (je 6), der WAC (7), Sturm (8) und Mattersburg (9).
Die „Bullen“ fixierten mit einer eindrucksvollen Serie im Finish den letztlich klaren Titelgewinn. 14 Runden blieb Salzburg von der 23. bis 36. Runde (10 Siege/4 Remis/0 Niederlagen, 25:8 Tore) ungeschlagen - so lange wie kein anderer Verein. Außerdem hatten die Salzburger auch noch eine Serie von elf Runden (8/3/0) von der dritten bis zur 13. Runde ohne Niederlage.
„Bullen“ kassierten nur eine Heimpleite
Allerdings war der Meister auch zweimal drei Runden ohne Dreier: von der ersten bis zur dritten (0/1/2) und von der 17. bis zur 19. (0/3/0). Die einzige Heimniederlage kassierten die Salzburg in Runde zwei mit dem 1:2 gegen Rapid. Anschließend schaffte der Titelverteidiger vor eigenem Publikum 14 Siege und drei Remis (44:13 Tore), von der zehnten bis 13. Runde vier Siege in Folge.
Rapid blieb zweimal sechs Runden ohne Niederlage, saisonübergreifend sogar 18 (13-5-0/47:15). Die Austria war einmal sieben Runden lang ungeschlagen (5/2/0) und feierte von der zehnten bis zur 14. Runde fünf Siege in Serie (9:4 Tore). Auch Rapid kam von der 21. bis zur 25. Runde auf fünf Erfolge en suite (14:2 Tore).
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