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„Großartige Zusammenarbeit“

Mit Bedauern hat Teamchef Marcel Koller auf den Nationalteamrücktritt von Kapitän Christian Fuchs reagiert. „Der Abgang ist schade, aber seine Entscheidung ist zu respektieren“, wurde der Schweizer am Mittwoch in einer Aussendung des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) zitiert.

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„Ich schaue auf eine sehr schöne gemeinsame Zeit und eine großartige Zusammenarbeit mit ihm zurück, die bereits im Jahr 2008 beim VfL Bochum begonnen und sich im Nationalteam fortgesetzt hat“, so Koller. „Ich bedanke mich bei Christian für seinen stets vorbildlichen Einsatz als Kapitän des Nationalteams und wünsche ihm für seine sportliche wie private Zukunft das Allerbeste.“

Die Teamkarriere des Christian Fuchs

Christian Fuchs liegt mit seinen 78 Länderspielen auf Platz acht der ewigen ÖFB-Rangliste. Vor ihm liegen nur Herbert Prohaska, Bruno Pezzey, Friedl Koncilia, Karl Koller, Gerhard Hanappi, Toni Polster und Andreas Herzog.

Windtner: „Ausschließlich familiäre Gründe“

ÖFB-Präsident Leo Windtner wurde nach eigenen Angaben von Fuchs am Dienstagabend von dessen Rücktritt informiert. Dabei habe ihm der Niederösterreicher versichert, dass ausschließlich familiäre Gründe dafür ausschlaggebend seien.

„Wenngleich ich seine Entscheidung absolut bedauere, ist das unsererseits voll zu respektieren. Christian ist ein toller Sportler und ist stets ein engagierter und verlässlicher Kapitän des Nationalteams gewesen. Er zählte zu den großen Persönlichkeiten unseres Nationalteams, und ich danke im Namen des ÖFB für seinen beherzten Einsatz für den österreichischen Fußball.“

ÖFB-Präsident Leo Windtner

APA/Robert Jäger

Von ÖFB-Präsident Windtner gab es zum Abschied nur lobende Worte für Fuchs

Ruttensteiner: „Verlieren große Persönlichkeit“

Ähnlich äußerte sich ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner. „Wir verlieren mit Christian nicht nur einen großen Sportler, sondern auch eine große Persönlichkeit. Er hat sich immer vor die Mannschaft gestellt und das Team sehr umsichtig geführt.“

„Große Turniere wie diese EM geben aber oft Anlass zu Veränderungen. Und daher kann ich diesen, aus privaten Gründen gesetzten Schritt von Christian auch nachvollziehen“, sagte der Oberösterreicher über Fuchs, dessen Familie in New York lebt.

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