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Freudentag für ÖPC-Team in Rio de Janeiro

Dressurreiter Pepo Puch hat Österreich am Mittwoch die erste Goldmedaille bei den Paralympics 2016 beschert. Der 50-Jährige Steirer gewann auf seinem Pferd Fontainenoir den Einzel-Bewerb mit insgesamt 75,103 Zählern vor dem Briten Lee Pearson (74,103) auf Zion und der Dänin Stinna Kaastrup (73,966) auf Smarties. Bronze über 100 m Brust für Schwimmer Andreas Onea rundete den ÖPC-Erfolg wenig später noch ab.

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Paralympics-Gold für Dressurreiter Puch

Gleich vier Medaillen haben die heimischen Sportlerinnen und Sportler Mittwochnacht geholt. Der Steirer Pepo Puch konnte dabei im Dressurreiten seinen Triumph von London 2012 wiederholen.

Puch, der schon in London 2012 auf Fine Feeling die Goldmedaille erobert hatte, freute sich über diesen weiteren Erfolg - obwohl sein Wallach Fontainenoir als Unsicherheitsfaktor gegolten hatte. „Er ist noch nie so gut gegangen", schwärmte Puch danach. „Es ist ein überwältigendes Gefühl, einfach unglaublich und kaum zu fassen. Es hat alles gepasst. Genau so, wie wir uns das vorgestellt haben. Ich kann mein Glücksgefühl kaum beschreiben.“

Goldmedaillengewinner Pepo Puch während dem Dressur-Bewerb

Reuters/Carlos Garcia Rawlins

Puch und Fontainenoir machten in Rio de Janeiro blendende Figur

Bronze für Schwimmer Onea

Als Draufgabe an diesem mit vier Medaillen für Österreichs Team so erfolgreichen Wettkampftag eroberte Schwimmer Onea noch Bronze über 100 m Brust. Der 24-jährige Niederösterreicher musste sich nur dem Spanier Oscar Saluero Galisteo und dem Italiener Federico Morlacchi geschlagen geben. Nach Platz sechs in Peking und Platz vier in London war der Jubel bei Onea diesmal riesengroß.

„Ich bin so unglaublich glücklich“, sagte er strahlend nach dem spannenden Rennen, in dem er lange auf Platz fünf gelegen war. „In London war ich drei Zehntel hinter Bronze, jetzt habe ich Bronze um drei Zehntel gewonnen - ich kann meine Gefühle kaum beschreiben. Dieser Tag ist für uns überhaupt ein Wahnsinn mit so vielen Medaillen für unser Team. Haltet uns weiter die Daumen, wir werden weiter unser Bestes geben.“

Oneas Bronze war Österreichs insgesamt fünfte Medaille bei den laufenden Spielen. Davor hatten die Handbiker Walter Ablinger und Thomas Frühwirth im Zeitfahren jeweils die Silbermedaille geholt, Tischtennisspieler Krisztian Gardos war Dritter geworden.

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