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„Ich bin sehr motiviert“
„Ich kann es kaum glauben, es ist eine unglaubliche Stimmung hier“, sagte Buchinger an ihrem 24. Geburtstag. Im Finale am Samstag gegen die Dänin Katrine Pedersen will sie nun alles geben, um den Titel zu holen. „Ich bin sehr motiviert.“
Alle Pool-Kämpfe gewonnen
Die Vizeeuropameisterin von 2016 in Montpellier hatte zuvor auch alle ihre Pool-Kämpfe gewonnen. Im ersten Fight gegen die Serbin Ivana Comagic stand es 18 Sekunden vor Schluss 0:0, Trainer Manfred Eppenschwandtner forderte ein Video-Review, und der Ippen von Buchinger wurde gewertet. Das 3:0 war die Basis zum 6:0-Erfolg und zum Durchmarsch ins Finale.
Danach folgte ein 8:0-Kantersieg gegen die Slowakin Veronika Semanikova und ein hart umkämpftes 0:0 gegen Silvia Semeraro, das mit einem 5:0-Kampfrichterentscheid gewertet wurde. Die Italienerin hatte im Mai das Premier-League-Turnier in Rabat in Marokko gewonnen.

APA/fotokerschi.at/Werner Kerschbaummayr
Buchinger hat bei der Heim-WM bereits eine Medaille sicher
Die Vorarlberger Tobias Muther (über 84 kg) und Andre Gratzer (bis 84 kg) verloren jeweils ihren ersten Kampf und schieden aus, auch für Nathalie Reiter (über 68 kg) kam bedreits nach dem ersten Kampf das Aus. Stefan Pokorny (bis 75kg ) gewann seine erste Runde gegen den Brasilianer Milton Menezes.
Am Donnerstag steigt mit Bettina Plank (bis 50 kg) eine weitere österreichische Medaillenhoffnung in das Turnier ein. Die Finalentscheidungen am Samstag (ab 9.30 Uhr) und Sonntag (ab 9.00 Uhr) werden live in ORF Sport + und im Livestream übertragen.
Wieninger kämpft im Kata-Einzel um Bronze
Auch für Kristin Wieninger hatten die Heimtitelkämpfe gut begonnen. Die Niederösterreicherin setzte sich im Kata-Einzel in der Hoffnungsrunde durch und kämpft am Samstag um Bronze. „Ich legte alles in den ersten Kampf, ging volles Risiko, denn ich wusste, dass ich dann in Runde zwei gegen die Weltmeisterin aus Japan drankomme. Damit war rechnerisch die Chance auf die Hoffnungsrunde offen“, sagte die 18-Jährige, die in der ersten Runde die Ukrainerin Anna Kretschenko mit 4:1 schlagen konnte.

Ralf Wolbers
Auch Wieninger kämpft in Linz um eine Medaille
Danach folgte ein erwartetes 0:5 gegen Kiyou Shimizu. In der Hoffnungsrunde schlug Wieninger die Peruanerin Maria Romani Sol mit 5:0 und die Slowakin Darota Balciarova mit 4:1. Wieninger, die erst im Sommer am Fuß operiert worden war, misst sich nun mit der Spanierin Sandra Jaime Sanchez um Platz drei.
„Ich kann es noch gar nicht fassen, dass ich am Samstag dabei bin. Das werde ich wohl erst am Montag danach realisiert haben“, sagte die Niederösterreicherin. Am Donnerstag ist sie im Kata-Team mit Joan Marie Stadler und Patricia Bahledova im Einsatz.
Deger in erster Runde ausgeschieden
Weniger gut lief es bei den Herren: Für Alper Deger kam nach einer 0:5-Niederlage gegen den Kroaten Tomislav Stolar bereits in der ersten Runde das Aus. „Ich bin noch U18-Athlet. Mein Ziel ist die Junioren-EM in Sofia im Februar. Ich konnte aber in Linz enorm viel Erfahrung sammeln und bedanke mich bei den Veranstaltern für diesen großartigen Event“, sagte der Vorarlberger.