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Frust nach Nichtnominierung
Während der 36-jährige Denifl seine Nichtnominierung abgeklärt aufnahm, war der 23-jährige Tiroler Pommer nicht gut auf die Trainer zu sprechen. Im Einzel-Bewerb von der Normalschanze war Pommer hinter Gruber und Orter drittbester Österreicher und rechnete deshalb mit einer Berücksichtigung für den Team-Bewerb.
„Weder akzeptiert noch respektiert“
Er war daher weniger glücklich über seine Zuschauerrolle im Team-Bewerb. „Ich habe jetzt die zwei Tage für mich gebraucht. Da war natürlich ein bisserl ein Frust dabei, nachdem sie mich nicht aufgestellt haben“, sagte Pommer zur APA.

GEPA/Florian Ertl
David Pommer liebt seinen Sport und ist deshalb sauer
Er sei schon der Überzeugung gewesen, es sich verdient zu haben. Darum habe er die Entscheidung der Trainer „weder akzeptiert noch respektiert“. „Ich glaube, das ist auch absolut richtig so, weil das zeigt einfach die Liebe, die ich zu diesem Sport habe“, versicherte Pommer, der im Kombinierer-Weltcup als 19. nur sechstbester Österreicher ist.
Denifl wusste, dass es „brutal schwer wird“
Im Gegensatz zu seinem jungen Teamkollegen sah Denifl sein Reservistendasein für die ersten beiden Bewerbe entspannter. „Man kommt zur WM, um immer zu starten, aber ich habe gewusst, dass es auf der kleinen Schanze brutal schwer wird.“ Denifl sieht den Druck aber durchwegs positiv. „Da gibt es von vorne bis hinten Zusammenhalt. Und was auch gut ist: Die Jungen glauben auch uns Alten.“
Bronze für Kombinierer
Bei den nordischen Weltmeisterschaften in Lahti in Finnland sorgt die Staffel der Nordischen Kombinierer für die zweite Medaille für Österreich.
Denifl und Seidl haben am Montag im ersten WM-Training der Kombinierer von der Großschanze von den insgesamt sieben Österreichern den besten Eindruck hinterlassen. Der 36-jährige Denifl war im dritten Sprung mit 126 m sogar der Weiteste, Seidl wartete mit zwei dritten Rängen (125,5/124 m) auf.
„Das passt gut, die Große, die liegt mir, es ist eine meiner Lieblingsschanzen“, sagte Denifl, der freilich darauf hofft, für den Bewerb am Mittwoch (11.00 Uhr/15.15 Uhr, live in ORF eins) aufgestellt zu werden. „Ich wäre bereit für alles“, meinte er lachend.