Themenüberblick

Kiptanui soll für Rekordzeit sorgen

Der Kenianer Eliud Kiptanui und der Äthiopier Deribe Robi sollen bei der 34. Auflage des Vienna City Marathon (VCM) am 23. April für Spitzenzeiten sorgen. Mit Bestmarken von 2:05:21 (Kiptanui) und 2:05:58 Stunden (Robi) ragen die beiden aus einer ersten Gruppe von Topläufern heraus, die von den Veranstaltern am Dienstag in einer Aussendung bekanntgegeben wurden.

Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.

Den Wiener Streckenrekord hält seit 2014 der Äthiopier Getu Feleke mit 2:05:41. „Eine Zeit im Bereich des Streckenrekords ist die Zielstellung. Es hängt letztlich von den Bedingungen und der Tagesverfassung ab. Das Feld ist auch neben den beiden schnellsten Läufern stark und kompakt, sodass wir uns auf ein spannendes Rennen freuen können“, sagte Athletenkoordinator Mark Milde, der das Elitefeld zusammenstellt.

Eliud Kiptanui (KEN)

APA/AFP/John MacDougall

2010 verhinderte der Vulkan Eyjafjallajökull einen Start von Eliud Kiptanui

Sollte der 27-jährige Kiptanui den 14. Marathon-Erfolg eines Kenianers in Wien feiern, wäre es quasi ein Sieg mit sieben Jahren Verspätung. Der Kenianer hätte schon 2010 in Wien antreten sollen, doch die Aschewolke nach dem Ausbruch des isländischen Gletschervulkans Eyjafjallajökull und das daraufhin für Teile Europas ausgesprochene Flugverbot hatten seine Anreise unmöglich gemacht. Nur drei Wochen später siegte Kiptanui in Prag in hervorragenden 2:05:39 Stunden. Beim zweiten Platz in Berlin 2015 steigerte er sich dann auf 2:05:21.

Link: