Weltverband segnet Olympiamodus für Tokio 2020 ab
Die Generalversammlung des Internationalen Sportkletterverbandes (IFSC) hat in Quebec einstimmig das Wettkampf- und Qualifikationsformat für die Olympiapremiere 2020 beschlossen. Bei den Sommerspielen in Tokio kommt wie erwartet ein Kombinationswettkampf aus den drei Disziplinen Vorstieg, Bouldern und Speed zur Austragung, den es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.
„Unter den Umständen, dass bei der Olympiapremiere nur in der Kombination und nicht in allen Disziplinen Medaillen vergeben werden können, ist das nun beschlossene Olympiaformat ein gangbarer Kompromiss. Alle drei Einzeldisziplinen sind gleichwertig berücksichtigt, und die definierten Grundprinzipien des Qualifikationsprozesses ermöglichen es Spezialisten wie Allroundern gleichermaßen, sich für Olympia vorzubereiten und zu qualifizieren“, sagte Eugen Burtscher, Präsident des österreichischen Verbandes KVÖ.
In Tokio werden insgesamt 40 Athleten (20 Damen und 20 Herren) ihre Olympiapremiere feiern. Pro Nation sind maximal zwei Athleten je Geschlecht startberechtigt. Bei den Weltmeisterschaften in Innsbruck heuer im Nachwuchs und nächstes Jahr der Elite soll das Wettkampfformat als eigene Disziplin getestet werden.