Keine Tore, keine Chancen
Der WAC und der SCR Altach haben sich am Samstag in der 28. Bundesliga-Runde mit einem 0:0 getrennt. Durch die Nullnummer rückten die zweitplatzierten Vorarlberger zumindest bis Sonntag auf neun Punkte an Spitzenreiter Red Bull Salzburg heran, der Tabellensechste aus Kärnten hat nur noch sieben Zähler Vorsprung auf Schlusslicht SV Ried.
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Keines der beiden Teams schaffte es vor knapp 3.700 Zuschauern in der Lavanttal-Arena, auch nur eine zwingende Chance herauszuspielen. Die etwas stärkere Mannschaft waren über weite Strecken noch die Altacher, die erstmals in der 31. Minute bei einem abgefälschten Freistoß von Nikola Dovedan Gefahr ausstrahlten. WAC-Goalie Alexander Kofler war allerdings auf dem Posten.
WAC - Altach 0:0
Lavanttal-Arena, 3.658 Zuschauer, SR Schüttengruber
Auf der Gegenseite traf Dever Orgill in der 22. Minute nur das Außennetz, ansonsten war von den stark ersatzgeschwächten Wolfsbergern in der Offensive nichts zu sehen. Daran änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts - mehr als harmlose Distanzschüsse brachten die Gastgeber vorerst nicht zustande.
Gelb-Rote Karte als Höhepunkt
Doch auch die Altacher glänzten nicht in der Offensive, ein Fehlschuss von Moumi Ngamaleu in der 61. Minute war die einzige Ausbeute. In der Folge kamen die Vorarlberger einem Tor nicht mehr wirklich nahe und sorgten nur noch in der 84. Minute für Aufsehen, als Innenverteidiger Bernhard Janeczek mit Gelb-Rot vom Platz musste und danach der protestierende Coach Martin Scherb auf die Tribüne geschickt wurde.
Da Altach-Goalie Andreas Lukse in der 85. Minute einen Freistoß von Christopher Wernitznig parierte, blieb es beim 0:0, womit der WAC erstmals in dieser Saison gegen die Rheindörfler einen Punkt holte und seit fünf Heimspielen ungeschlagen ist. Die Gäste ergatterten in acht Frühjahrspartien nur acht Zähler.
Stimmen zum Spiel:
Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): „Es ist sicher ein gerechtes Unentschieden. Die Altacher sind sehr kompakt gestanden, und ich habe gewusst, dass sie immer die Klasse haben, nach vorne gefährlich zu werden. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein. Wir müssen selbst schauen, dass wir unsere Punkte machen. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass die anderen hinten hängenbleiben.“
Martin Scherb (Altach-Trainer): „Nach den vielen Gegentoren war es wichtig, defensiv stabil zu stehen, deswegen haben wir mit einer Viererkette gespielt. Ich habe aber auch drei Stürmer aufgeboten. Der WAC war aber defensiv sehr gut organisiert, und nach der Gelb-Roten Karte waren wir auf Absicherung bedacht.“
Tipico-Bundesliga, 28. Runde
Samstag:
WAC - Altach 0:0
Wolfsberg, Lavanttal-Arena, 3.658 Zuschauer, SR Schüttengruber
WAC: Kofler - Baldauf, Hüttenbrenner, Rnic, Palla - Wernitznig, Rabitsch, M. Leitgeb, Klem - Orgill (89./Sanogo), G. Nutz (78./Hellqvist)
Altach: Lukse - Lienhart, Zech, Janeczek, Schreiner - Salomon, Jäger - Ngamaleu, Ngwat-Mahop (76./Zwischenbrugger), Dovedan (88./Sakic) - Aigner (81./Zivotic)
Gelb-Rote Karte: Janeczek (84./wiederholtes Foulspiel)
Gelbe Karten: Hüttenbrenner, Leitgeb bzw. keine
Die Besten: Rnic bzw. Zech
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