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Vier statt sechs Punkte minus

Das Protestkomitee der Fußballbundesliga hat den Punkteabzug gegen den Kapfenberger SV von sechs auf vier Zähler reduziert. Wie die Liga am Dienstag bekanntgab, wurden dem Erste-Liga-Club zwei Partien bedingt nachgesehen.

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Der KSV klettert in der Tabelle der zweithöchsten Spielklasse damit auf Rang fünf vor und befindet sich damit sechs Punkte vor einem Abstiegsrang.

Erfolgreicher Protest der Steirer

Die Liga hatte Kapfenberg am 15. März sanktioniert und nannte dabei einen Verstoß gegen Lizenzbestimmungen als Grund. Wie Clubpräsident Erwin Fuchs ausführte, handelte die Liga nach einem verunglückten Sponsordeal, den die Kapfenberger gemeldet hatten. Nach der Entscheidung der Liga in erster Instanz kündigten die „Falken“ den Gang vor das Protestkomitee an.

Dieses änderte das erste Urteil nach einem mündlichen Parteiengehör ab. Der Abzug von zwei Punkten gilt nur noch bedingt und wird bei einem neuerlichen Verstoß der Kapfenberger gegen Lizenzbestimmungen in der laufenden Saison schlagend. Bei einem Verstoß in der kommenden Saison 2017/18 tritt anstelle des bedingten Punkteabzugs eine Geldstrafe in der Höhe von 8.000 Euro ein.

Verzicht auf weitere Klage

Kapfenberg könnte dagegen noch Klage beim Ständigen Neutralen Schiedsgericht einbringen. Darauf werden die Steirer aber verzichten. „Das ist die mehrheitliche Meinung, es wird keinen Einspruch geben“, sagte Fuchs. „Man soll das jetzt ruhen lassen und das Urteil annehmen. Uns ist dieser Fehler passiert und damit müssen wir leben.“

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