Stimmen zum 1:0-Sieg von Österreich
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Roger Bader (Teamchef Österreich): „Ein paar graue Haare mehr. Wir hatten 21 Schüsse im ersten Drittel, normalerweise machst du da ein Tor. Ich bin heute nicht glücklich mit unserem Powerplay, die vergebenen Chancen im Fünf-gegen-drei-Powerplay haben mich geärgert. Aber das gibt es im Sport immer wieder, dass man solche Partien noch verliert, daher ist es wertvoll, dass wir noch gewonnen haben, auch wenn es nur 1:0 ist.“
„Durch Ausfälle von Schlüsselspielern kamen Spieler in Rollen und Eiszeiten, die sie normalerweise nicht haben, das haben sie ganz gut gemacht. Letztlich war es ein Erlebnis, das die Mannschaft zusammenwachsen lässt, ich hoffe aber trotzdem, dass der eine oder andere für Donnerstag zurückkommt. Wenn man einen Ausfall haben muss, ist Thomas Raffl nicht unbedingt der, den man sich wünscht. Zum einen ist er ein überragender Spieler, und zum andern hat er als Kapitän auch eine Rolle als Vorbild.“
Daniel Woger (Torschütze Österreich): „Es war mehr Krampf als sonst was. Am Anfang hatten wir ein paar Chancen, viel Scheibenbesitz, Chancen auch im Fünf gegen drei, aber die leider nicht gemacht. Wir sind aber zum Glück in Führung gegangen und haben das über die Zeit gebracht. Solche Spiele sind schwer zu spielen, es steht 0:0, du bist überlegen, darfst aber nicht in einen Konter laufen.“
Martin Schuming (Verteidiger Österreich): „Das war ein Arbeitssieg, alle haben zusammengeholfen, dass wir gewinnen. Der Trainer vertraut uns allen, freut uns, dass wir so viel Eiszeit bekommen. Auch wenn es Ausfälle gibt, die, die nachrücken, übernehmen alle Aufgaben und hauen sich voll rein, damit wir gewinnen. Ich glaube an den Aufstieg.“
Markus Schlacher (Verteidiger Österreich): „Es war wie erwartet ein schwerer Kampf. Wir haben viele Chancen vergeben und die Powerplays nicht nutzen können, dann ist es oft schwierig gegen so eine Mannschaft. Gott sei Dank haben wir das über die Runden gebracht. Es ist wichtig gegen so eine Mannschaft, dass man nicht zu offensiv denkt, weil sie stellen sich hinten rein und warten auf die Fehler. Wir haben nicht viele Fehler gemacht und (Torhüter, Anm.) Starkbaum war unglaublich. Verzweifelt darf man nicht werden, so eine Mannschaft ist einfach defensiv ausgerichtet, wenn man da die Nerven verliert, kann es auch in die andere Richtung gehen.“
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