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Dramatisches Finish in Hamburg

Der Hamburger SV hat sich dank Luca Waldschmidt gerade noch den Klassenerhalt in der deutschen Bundesliga gesichert und den VfL Wolfsburg damit in die Relegation befördert. Dank des ersten Bundesliga-Treffers des „Jokers“ in der 88. Minute gewann der HSV am Samstagnachmittag in der 34. und letzten Runde mit 2:1 gegen die Wolfsburger. Zuvor hatten Robin Knoche (24.) für den VfL und Filip Kostic (32.) für den HSV getroffen.

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Die Gäste, die erstmals seit zehn Jahren in Hamburg verloren, müssen nun am 25. und 29. Mai gegen den Zweitliga-Dritten um den Verbleib im deutschen Fußballoberhaus spielen. Das wird höchstwahrscheinlich Eintracht Braunschweig sein. Dem HSV bleibt ein erneuter Relegationskrimi nach 2014 und 2015 erspart.

Jubel von HSV-Spielern

Reuters/Fabian Bimmer

Riesenjubel in Hamburg nach der späten Erlösung durch Luca Waldschmidt

„Ein tolles Gefühl. Ich bin froh, dass wir unser Ziel erreicht und den Sack zugemacht haben“, jubelte Matchwinner Waldschmidt. „Jetzt haben wir das bekommen, was wir verdient haben. Wir müssen schnell die Köpfe frei bekommen“, sagte dagegen Wolfsburg-Stürmer Mario Gomez - und Trainer Andries Jonker haderte: „Fußballerisch sind wir in Ordnung. Wenn wir das mit Kampfgeist kombinieren, gehören wir zu den besten Mannschaften.“

Bayern siegt bei Lahms Abschied

Am anderen Ende der Tabelle hat Meister FC Bayern München den überschwänglich gefeierten Kapitän Philipp Lahm als Sieger verabschiedet und sich standesgemäß auf die große Party mit der Schale eingestimmt. Bei ihrem Saisonfinale mit der Ehrung für die 27. deutsche Meisterschaft gewannen die Münchner am Samstag gegen den SC Freiburg dank Arjen Robben (4. ), Arturo Vidal (74.), Franck Ribery (91.) und Joshua Kimmich (94.) mit 4:1.

Robert Lewandowski (30 Saisontore) ging am Samstag leer aus und muss den Titel des Torschützenkönigs dem Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang (31 Treffer) überlassen. Im Kampf um die Europa-League-Teilnahme traf Rekordjoker Nils Petersen (76.) für die Freiburger, die als Tabellensiebenter weiter hoffen dürfen. Die Höhe des Ergebnisses hatte mit Gänsehautmomenten durch die letzten Auftritte von Weltmeisterkapitän Lahm und dem spanischen Allesgewinner Xabi Alonso nicht die höchste Bedeutung.

Allen beim Rekordchampion war nur wichtig, Lahm und Alonso siegreich in die Fußballrente zu entlassen. Alonso (82.) und Lahm (87.) wurden bei ihren Auswechslungen lautstark bejubelt. Der Sieg glückte auch dank Tom Starke. Der Bayern-Torhüter zeichnete sich in seinem letzten Auftritt als Profi wiederholt aus.

Deutsche Bundesliga, 34. Runde

Samstag:

Bayern München - Freiburg 4:1 (1:0)

Tore: Robben (4.), Vidal (73.), Ribery (91.), Kimmich (95.) bzw. Petersen (76.)

Bayern: Alaba spielte durch

Frankfurt - Leipzig 2:2 (0:1)

Tore: Vallejo (83.), Blum (90.) bzw. Sabitzer (25.), Poulsen (56.)

Leipzig: Ilsanker und Sabitzer spielten durch

Dortmund - Bremen 4:3 (2:1)

Tore: Reus (32.,75.), Aubameyang (42.,88./Elfer) bzw. Junuzovic (7.), Bartels (46.), Kruse (68.)

Bremen: Junuzovic spielte durch, Grillitsch bis 72. Minute

Hoffenheim - Augsburg 0:0

Augsburg: Hinteregger spielte durch, Teigl ab 90. Minute

Hertha BSC - Leverkusen 2:6 (0:3)

Tore: Weiser (71.), Allagui (86./Elfer) bzw. Chicharito (5.), Havertz (31., 45.), Kießling (64./Elfer), Aranguiz (81./Elfer), Pohjanpalo (90.)

Leverkusen: Baumgartlinger spielte durch

Köln - Mainz 2:0 (1:0)

Tore: Hector (43.), Osako (87.)

Mönchengladbach - Darmstadt 2:2 (0:0)

Tore: Hazard (50.), Raffael (65.) bzw. Schipplock (63.), Heller (90.)

Ingolstadt - Schalke 1:1 (1:1)

Tore: Groß (41./Elfer) bzw. Avdijaj (2.)

Rote Karte: Stambouli (63./Schalke)

Ingolstadt: Hinterseer ab 86. Minute; Schalke: Burgstaller bis 86.

Hamburger SV - Wolfsburg 2:1 (1:1)

Tore: Kostic (32.), Waldschmidt (88.) bzw. Knoche (24.)

HSV: Gregoritsch ab 64. Minute

Tabelle

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