Spieler sticht Gegner mit Nadel
Mit besonders unfairen Mitteln ist in Argentinien ein Fußballer gegen seinen Gegenspieler vorgegangen. Er habe den Stürmer der gegnerischen Mannschaft während eines Spiels der Copa Argentina mit einer Nadel gestochen, gab Verteidiger Federico Allende vom SC Pacifico nach der Begegnung bei Estudiantes de La Plata zu. Der zweitklassige Verein aus Mendoza hatte die Partie am Sonntag überraschend mit 3:2 gewonnen und den Erstligisten damit aus dem Cup geworfen.
„Wir wussten, dass wir unfair gegen sie spielen mussten“, gestand Allende dem Radiosender Vorterix Cordoba. Also habe er Estudiantes-Stürmer Juan Otero mehrmals gestochen. „Ich hatte zwei Nadeln, eine im Schienbeinschoner und eine in der Hand.“ Otero bestätigte, er sei gestochen worden, doch der Schiedsrichter habe seine Beschwerden ignoriert. Der Schiedsrichter sagte, im Spielverlauf sei es unmöglich gewesen, das festzustellen, und forderte nun eine Bestrafung Allendes: „In unserem Fußball darf es keine Spieler geben, die so etwas machen.“
Pacifico-Vereinspräsident Héctor Moncada war von der Aktion des Verteidigers entsetzt. „Ich werde ihn aus dem Verein werfen“, sagte er am Mittwoch Radio Late.