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Erster Weltcup-Sieg in Poznan
Lobnigs Erfolg kam deshalb unerwartet, da die 26-jährige Kärntnerin in Poznan ihr Comeback nach einer vor knapp sechs Wochen im Training erlittenen Rückenverletzung, die sie auch zu einem Verzicht auf die EM zwang, bei der sie Titelverteidigerin war, gab.
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Posted by Magdalena Lobnig on Sonntag, 18. Juni 2017
„Dieser Weltcup-Sieg ist mit der starken Konkurrenz über dem Europameistertitel einzuordnen. Vor einer Woche hätte ich mir das mit meiner Vorgeschichte nicht erträumen lassen. Es ist schön zu sehen, dass das Glück nach dem psychischen und physischen Leid der letzten Wochen zurückkommt“, sagte Lobnig.
Erfolg beendet ÖRV-Durststrecke
Durch den Erfolg ging auch eine lange Durststrecke für den Österreichischen Ruderverband (ÖRV) zu Ende. Den letzten Weltcup-Sieg in einer olympischen Bootsklasse gab es im Jahr 2000, damals gewannen die beiden ÖRV-Paradeboote - der Herren-Doppelvierer und der LG-Vierer ohne - bei der Heimveranstaltung in Wien.
„Heute ist alles so leicht von der Hand gegangen. Ich bin so erleichtert, der Sieg war so greifbar, und ich habe mir gesagt heute oder nie“, sagte Lobnig. Trainer Kurt Traer sprach von einem „perfekten Rennen“. Vom ersten bis zum letzten Schlag habe alles gepasst. Das Weltcup-Finale findet von 7. bis 9. Juli in Luzern statt, ab 24. September folgen in Sarasota (Florida) die Weltmeisterschaften.