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Caps planen „konstante Saison“

Die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) startet am Freitag in die neue Spielzeit. Die Vienna Capitals versuchen sich daran, erstmals in der Vereinsgeschichte den Meistertitel erfolgreich zu verteidigen. „Wir freuen uns auf die Saison, können es kaum erwarten“, sagte Stürmer und Neo-Kapitän Andreas Nödl. Doch speziell Red Bull Salzburg brennt auf Revanche.

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Sechs Spiele stehen am Freitag in der 15. Ligasaison unter der Schirmherrschaft von Hauptsponsor Erste Bank auf dem Programm. Erster Gegner der Capitals ist Fehervar AV19, Salzburg empfängt die Dornbirn Bulldogs, Vizemeister KAC die Graz 99ers. Schon am Sonntag gastieren die Klagenfurter in Wien-Kagran, wo die erste Finalneuauflage gegen die Caps ansteht.

„Es war eine lange Vorbereitung, hat Spaß gemacht - aber jetzt beginnt es richtig“, sagte Nödl, der in der Saisonpause das Kapitänsamt vom abgewanderten Jonathan Ferland übernommen hat. „Kapitän zu sein ist eine große Ehre für mich. Ich weiß mittlerweile schon genau, was meine Rollen sind“, so der NHL-erfahrene Stürmer. Der Druck als Titelverteidiger ist nicht unbedingt größer. „Die Erwartungshaltung ist in Wien ohnehin immer relativ hoch“, so Nödl. Selbstzufriedenheit gebe es bei ihm und seinen Mannschaftskollegen nicht. „Ich glaube, der Trainer gibt uns auch die Möglichkeit dazu nicht. Der ist immer recht hart.“

Capitals-Trainer Serge Aubin (Capitals)

GEPA/Philipp Brem

Caps-Coach Aubin sieht die „beste Qualität“ bei den Salzburgern

Salzburg für Caps-Trainer Favorit

Nachdem er den Wienern den zweiten Titel nach 2005 ohne eine einzige Play-off-Niederlage beschert hat, stapelt der kanadische Caps-Trainer Serge Aubin jetzt tief. „Für mich geht es in dieser Saison nicht um die Titelverteidigung. Wir wollen eine konstante Saison spielen.“ Sein Favorit: Red Bull Salzburg. „Sie haben die beste Qualität“, so Aubin.

Der Titel sei „das Ziel jedes Jahr in Salzburg“, meinte dazu „Bullen“-Coach Greg Poss. „Aber die Liga ist sehr gut. Jedes Spiel zu gewinnen ist eine große Herausforderung. Das haben wir letztes Jahr auch gesehen.“ Der US-Amerikaner aus Green Bay, der mit Salzburg zuletzt im Halbfinale am KAC scheiterte, erwarte sich von seinen Jungen einen gewissen Sprung. „Die müssen spielen, die brauchen Eiszeit. Wir müssen ein bisschen Geduld haben, aber ich glaube, am Ende werden sie das zurückzahlen“, sagte Poss.

Umfragen sehen KAC als ersten Meistertipp

In einer am Mittwoch präsentierten Umfrage unter knapp 1.000 Fans kristallisierte sich jedoch mit 24,1 Prozent der Stimmen ziemlich klar der KAC als erster Meistertipp heraus - gefolgt von Salzburg, Villach und Wien. „In Klagenfurt ist das immer der Anspruch. Aber bis dorthin müssen noch viele Spiele gespielt werden“, entgegnete Kapitän Manuel Geier. Mit dem Kanadier Steve Walker steht beim Rekordmeister ein neuer Trainer hinter der Bande.

Eine neue Zeitrechnung beginnt auch in Linz, wo die Ära Rob Daum nach sechs Jahren zu Ende gegangen ist und der US-Amerikaner Troy Ward das Coaching-Szepter übernahm. Wieder zurück in der Liga ist Medvescak Zagreb, die Kroaten hatten sich 2013 zurückgezogen. Angeführt werden die „Bären“, die den Platz von Olimpija Ljubljana einnahmen, von dem erst 32-jährigen Connor Cameron. „Mein jüngerer Bruder ist 25, und er ist ein Arzt. Er hat jeden Tag Menschenleben in seinen Händen. Ich denke, 32 und Hockey-Coach, das ist fair“, sagte der jüngste EBEL-Cheftrainer.

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