Viel Durchschnitt bei Fodas Premiere
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Heinz Lindner: Befriedigend
Der Grasshoppers-Goalie bekam von Coach Franco Foda das Vertrauen. Die Flanke vor dem 1:1 kam genau in die Schnittstelle, deshalb kam Lindner zu spät. Bei mehr Konsequenz hätte er die Situation aber klären können. Kurz vor der Pause konnte er sich gegen Cavani auszeichnen und lenkte den Schuss über das Tor. In den zweiten 45 Minuten gab es dann eigentlich nichts mehr zu halten.
Moritz Bauer: Befriedigend
Der Rechtsverteidiger hatte auf seiner Seite relativ viel Platz und nutzte diesen für einige Aktionen. Seine Flanken kamen durchaus brauchbar in den Strafraum. Aufgrund seines Offensivdrangs kam er defensiv das eine oder andere Mal ins Schwimmen. Zumeist konnte er diese Situationen aber lösen.
Kevin Danso: Genügend
Der 19-Jährige hatte an diesem Abend keinen leichten Stand und agierte ein wenig nachlässig. Beim 1:1 ließ er den aus dem Rückraum kommenden Cavani ungehindert köpfeln. Auch vor dem Stangenschuss von Uruguay wurde allzu leicht ausgespielt. Nach der Pause fiel er vor allem durch ein hartes, aber faires Tackling gegen Cavani auf. Für Danso heißt es auf jeden Fall weiter Erfahrung sammeln.
Aleksandar Dragovic: Befriedigend
Die ÖFB-Verteidigung war in einigen Situation nicht gerade schwer zu überwinden. Dragovic spielte solide, konnte als Abwehrchef den Verbund aber nicht immer zusammenhalten. Ein Fehler von ihm führte zu einer Riesenchance für Uruguay. Nach dem Seitenwechsel war der Leicester-Legionär durchaus präsent und machte den Laden hinten dicht.
Andreas Ulmer: Befriedigend
Der Rückkehrer wurde wie erwartet von Foda als linker Verteidiger aufgeboten und lieferte einen passablen Beginn mit Offensivdrang. Mit Verlauf der Partie wurde dieser aber wesentlich weniger. Defensiv präsentierte er sich nicht immer sattelfest und verlor seinen Gegenspieler aus den Augen. Ob er Fodas Lösung für die linke Abwehrseite ist, wird sich weisen.
Marcel Sabitzer: Gut
Sabitzer verschaffte Foda einen Traumeinstand, indem er bereits in der fünften Minute mit Übersicht einnetzte. Danach versuchte der Leipziger, seine Mitspieler mit überraschenden Aktionen in Szene zu setzen, was ihm mit unterschiedlichem Erfolg gelang. Nach dem Seitenwechsel spielte er dann unauffälliger. Das „Gut“ hat er seinem Treffer zu verdanken.
Julian Baumgartlinger: Befriedigend
Der Kapitän lief wie üblich viel, konnte aber auch nicht verhindern, dass sich Uruguay mit schnellen Aktionen vor das Tor spielte. Ein paar Fehler schlichen sich auch bei Baumgartlinger ein. Zumindest versuchte er aber mit vertikalen Pässen, die ÖFB-Offensive zu forcieren, und agierte als Antreiber.
Florian Grillitsch: Genügend
Der Hoffenheim-Legionär hatte zu Beginn einige Ballkontakte, die er allerdings selten für antreibende Aktionen nutzte. Zumeist beschränkte er sich auf Querpässe, von denen einer veritabel missglückte, aber zum Glück keine Konsequenzen hatte. Nach der Pause versuchte er, ein wenig mehr zu machen, der Output hielt sich an diesem Abend aber sehr in Grenzen.
Florian Kainz: Befriedigend
Der Bremer hatte nach wenigen Minuten seine beste Szene, als er Burgstaller mit einem Lochpass bediente. In der nächsten Aktion fiel das 1:0. Ansonsten kam aber von ihm nicht allzu viel. Nach knapp einer Stunde wurde er für Louis Schaub ausgewechselt.
Marko Arnautovic: Befriedigend
Wie gegen Serbien und Moldawien wurde Arnautovic zunächst als offensiver Freigeist neben Burgstaller aufgeboten. Allerdings ging von ihm kaum Gefahr aus. Arnautovic suchte selten das Tor, weshalb auch von ihm in der ersten Hälfte nichts Zwingendes ausging. Nach knapp einer Stunde wechselte er wieder auf die linke Seite und kam besser ins Spiel. Auf die starken Vorstellungen vergangener Spiele fehlte aber ein gehöriges Stück.
Guido Burgstaller: Befriedigend
Der Schalke-Stürmer gab sich Mühe und versuchte, die Uruguay-Abwehr zu beschäftigen. Den Assist zum 1:0 gab er mit viel Übersicht, nachdem er davor selbst die Chance auf die Führung auf dem Fuß gehabt hatte. Im weiteren Spielverlauf kam er allerdings nicht mehr zum Torabschluss.
Louis Schaub: Gut
Der Rapidler wurde von Foda knapp eine halbe Stunde eingesetzt und spielte dabei im Zentrum neben Burgstaller. Schaub sorgte für Schwung, zeigte sich spielfreudig und war an einigen gut vorgetragenen ÖFB-Angriffen beteiligt. Dass ausgerechnet ihm das 2:1 gelang, war durchaus verdient. Der Siegestreffer war überdies sein viertes Tor im vierten ÖFB-Spiel in Serie.
Alessandro Schöpf: zu kurz eingesetzt
Valentino Lazaro: zu kurz eingesetzt
Deni Alar: zu kurz eingesetzt
Stefan Schwab: zu kurz eingesetzt
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