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„Guter Drive“ in Linz und Maria Enzersdorf

Viele Ausfälle und wenig Routine im Team, aber sehr erfolgreich: Der FC Admira steht mit dem zweiten Sieg in Folge nach der 23. Bundesliga-Runde sensationell auf Rang drei. Von einem der zwei Tickets für die Europa-League-Qualifikation darf auch der im Jahr 2018 weiter makellose Aufsteiger LASK träumen.

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Die Admira ließ nach dem 1:2 in Salzburg zum Frühjahrsauftakt, einem 2:1 gegen Rapid nun ein 3:1 beim WAC folgen. „Wir sind eine Mannschaft, wo einer für den anderen da ist, einer für den anderen rennt“, sagte Admira-Erfolgstrainer Ernst Baumeister. „Platz drei ist eine schöne Momentaufnahme. Wir stehen nicht umsonst dort. Wir spielen einen sehr guten Fußball mit sehr viel Spielwitz, Spielfreude und vor allem sehr konzentriert“, so der 61-jährige Baumeister.

Admira gewinnt beim WAC

Die Admira feierte beim WAC den zweiten Sieg in Folge und übernahm damit den dritten Tabellenplatz.

Das Prunkstück ist die Offensive. Mit 41 Treffern sind die Südstädter bei den erzielten Toren die Nummer zwei hinter Leader Salzburg (43). Dem stehen aber auch 38 Gegentore gegenüber. Das ist der zweitschlechteste Wert nach dem abgeschlagenen Schlusslicht St. Pölten (50). Gegen den WAC trafen mit dem 20-jährigen Sasa Kalajdzic und dem 21-jährigen Kroaten Marin Jakolis auch zwei Topaktien der Admiraner. „Man muss ihnen das Vertrauen geben, Fehler zugestehen. Ich pfeife sie nicht nieder“, so Baumeister.

Baumeister hält es einfach

„Fußball wird immer noch elf gegen elf gespielt. Es ist einfach. Durch zu viele Konzepte verunsichert man die Spieler vielleicht sogar. Man muss bei den einfachen Sachen bleiben“, sagte Baumeister. Der Erfolg gibt ihm recht. Der Star ist spätestens seit dem Abgang von Christoph Knasmüllner klar die Mannschaft. „Wir sind ein Team. Es macht jeden Tag Spaß, mit der Mannschaft zu trainieren und zu spielen. Ich glaube, das bringen wir dann auch auf dem Platz rüber“, meinte Defensivspieler Markus Lackner.

Von Abheben ist beim Ligadritten jedenfalls keine Spur. „Wir müssen realistisch bleiben. Wir versuchen jede Woche unsere Punkte zu sammeln, aber ob das weitergeht, damit können wir nicht rechnen“, sagte Thomas Ebner. Auch für Baumeister selbst kam der Erfolgslauf überraschend, in seinem Vertrag fehlt eine Europacup-Prämie. „So schlau war ich nicht. Das haben wir nicht verhandelt.“ Zumindest Rang vier zu erreichen ist der Wunsch. Das gilt aber für viele Teams.

Hochstimmung auch beim Aufsteiger

Dazu zählt auch der LASK, der nur noch aufgrund der um drei Treffer schlechteren Tordifferenz hinter Rapid liegt. „Derzeit ist bei uns ein guter Drive drinnen. Die Teamstärke zeichnet uns aus“, sagte Coach Oliver Glasner. Mit dem verdienten 2:0-Heimsieg gegen Altach konnte auch das dritte Frühjahrsspiel siegreich beendet werden. Matchwinner war Gernot Trauner, dessen erster Ligatreffer für den LASK ein sehenswerter war. „Dass der Ball so in den Winkel fällt, damit war nicht zu rechnen“, so Trauner nach seinem Traumtor.

LASK 2018 noch ungeschlagen

Aufsteiger LASK bleibt nach der Winterpause weiter ungeschlagen. Die Linzer gewannen auch das dritte Match 2018 daheim gegen Altach mit 2:0.

Seine Kollegen waren begeistert. „So trifft er den Ball nicht oft in seinem Leben. Das war der Dosenöffner“, sagte Offensivspieler Peter Michorl. Im Kampf um die Europacup-Plätze waren die drei Siege 2018 quasi ein Dosenöffner. Am Samstag haben es die Linzer in der eigenen Hand, mit einem Erfolg bei Rapid zumindest auf Rang vier vorzustoßen. „Wir haben einen Lauf und nehmen den Schwung mit“, sagte Trauner und blickt optimistisch voraus. Vom Europacup zu sprechen ist beim Aufsteiger aber tabu. Zumindest vorerst noch.

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