Stephens oder Keys im Paris-Endspiel
Am Montag hatte Serena Williams mit ihrer verletzungsbedingten Aufgabe vor dem Schlager gegen Maria Scharapowa für die Schlagzeilen bei den French Open gesorgt. Am Dienstag lieferten aber ihre Landsfrauen Sloane Stephens und Madison Keys in Roland Garros gute Nachrichten für die US-Tennisfans. Sie sorgten mit Viertelfinal-Siegen für eine Neuauflage des US-Open-Finales.
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr.
US-Open-Siegerin Stephens ließ der Russin Daria Kasatkina mit einem 6:3 6:1-Erfolg in nur 70 Minuten keine Chance, Keys benötigte gegen die Kasachin Julia Putinzewa beim 7:6 (7/5) 6:4 mit 85 Minuten etwas länger. Dabei hatte Kasatkina am Montag noch die dänische Australian-Open-Siegerin Caroline Wozniacki ausgeschaltet.

APA/AFP/Christophe Archambault
Madison Keys geht als Außenseiterin in die Neuauflage des US-Open-Finales gegen Sloane Stephens
Für Serena Williams in die Bresche gesprungen
Stephens und Keys, die schon im vergangenen Jahr in New York für die wegen ihrer Babypause abwesende Serena Williams in die Bresche gesprungen waren, sorgen somit dafür, das die US-Fahne auch in Paris hochgehalten wird. „Das ist wirklich aufregend für das amerikanische Tennis, und ich freue mich sehr, gegen meine gute Freundin zu spielen“, sagte Stephens noch auf dem Platz.
Die 25-jährige Weltranglistenzehnte ist gegen die zwei Jahre jüngere und im WTA-Ranking drei Plätze schlechter klassierte Keys auch Favoritin. Stephens hat beide bisherigen Duelle glatt gewonnen.
Link: