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Prödl gegen Sampdoria Genua gesetzt

Die 1:4-Pleite bei Hoffenheim in der ersten Runde der deutschen Bundesliga am Wochenende im Rückspiegel, die UEFA Champions League vor Augen: Werder Bremen will am Dienstag gegen Sampdoria Genua den bitteren Meisterschaftsauftakt vergessen und den Einzug in die Königsklasse fixieren.

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CL-Play-off, Rückspiel

Dienstag, 20.45 Uhr

Sampdoria - Werder Bremen

Stadio Luigi Ferraris, SR Kassai (HUN)

Sampdoria Genua: Curci - Stankevicius, Volta, Gastaldello, Ziegler - Semioli, Palombo, Tissone, Mannini - Pazzini, Cassano

Werder Bremen: Wiese - Fritz, Mertesacker, Prödl, Pasanen (Boenisch) - Frings, Bargfrede - Borowski, Marin - Pizarro, Arnautovic

Hinspiel: 1:3

Nach dem 3:1-Heimerfolg im Play-off-Hinspiel hat die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf im Luigi-Ferraris-Stadion von Genua dafür auch keine schlechten Karten - trotz der Ausfälle von Hugo Almeida, Aaron Hunt und Naldo. Neben Sebastian Prödl darf sich mit Marko Arnautovic daher ein weiterer ÖFB-Teamkicker Hoffnungen auf einen Einsatz von Beginn an machen.

Arnautovic, der am Samstag in der 24. Minute für den am Oberschenkel verletzten Portugiesen Almeida eingewechselt wurde, dürfte diesmal erste Wahl sein. Und Prödl ist in der Defensive für den langzeitverletzten Naldo gesetzt. Am Montag wurde zudem klar, dass auch Offensivkraft Hunt wegen eines grippalen Infekts passen muss. „Das sind herbe Verluste“, sagte Clubchef Klaus Allofs. Und Schaaf kommentierte: „Das tut uns weh.“ Allofs sagte aber auch: „Wir müssen uns nicht in die Hosen machen.“

„Können uns nicht ausruhen“

Kapitän Torsten Frings ist sich sicher: „Wir sind die bessere Mannschaft.“ Die Ausgangslage ist für den Mittelfeldspieler klar: „Wir haben einen kleinen Polster, den müssen wir verteidigen.“ Vor Werder liegt durch den späten Gegentreffer im Hinspiel noch ein hartes Stück Arbeit. „Das Ergebnis haben wir uns versaut, wir können uns nicht ausruhen“, erklärte Clemens Fritz mit Blick auf die Europapokal-Arithmetik. Schon bei einem 2:0 der Genuesen wäre Bremen ausgeschieden und dürfte nur in der finanziell und sportlich deutlich weniger attraktiven Europa League spielen.

Neben Werder und Red Bull Salzburg (20.45 Uhr, live in ORF1), das in Tel Aviv antritt, kämpfen am Dienstag weitere sechs Teams um ihr Ticket für die Gruppenphase. RSC Anderlecht geht mit einem 2:2 ins Heimspiel gegen Partizan Belgrad, der moldawische Vertreter, Sheriff Tiraspol (gegen FC Basel), sowie der FC Sevilla (gegen SC Braga) müssen zu Hause jeweils ein 0:1 wettmachen.

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